Folge 64: KI-Seepferdchen und Hitzeschutz

Shownotes

An dieser Stelle findet ihr interessante und hilfreiche Links zur aktuellen Folge:

Gesammelte Links bei Google Docs: https://tinyurl.com/berufsjugendlich

Instagram Dr. Anna Grebe: @medien.politik.partizipation

Instagram Jendrik Peters: @airjendrik

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00:00:02: Hi!

00:00:03: Bevor es losgeht, möchten wir dieser Folge berufsjugendlich etwas vorausschicken.

00:00:08: Verbunden mit einer Content-Note zum Thema Gewalt und Tod.

00:00:12: Wenn das gerade zu viel für dich ist dann skippe die nächsten neunzig Sekunden bis zu unserem Intro.

00:00:18: Am vergangenen Montag kam in eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe in Stade in Niedersachsen sechs Menschen zur Tode.

00:00:25: Sozialarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen des Jugendamtes.

00:00:28: Ein Mann, dessen drei Monate altes Baby mit seiner Mutter in der Einrichtung lebte hat es ihm Rahmen eines Hilfeplangesprächs erschossen.

00:00:36: Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen, den KollegInnen und allen die um die Opfer trauern.

00:00:43: Was in Stade passiert ist, erschüttert uns zutiefst!

00:00:47: Während von der Tat als von einem tragischen Sorgerechtstreit gesprochen wird, gerät aus dem Blick in welchem Spannungsfeld sich Sozialarbeiterinnen aufhalten wenn sie Familien in Notsituation begleiten und den Schutz von Kindern durchsetzen.

00:01:01: Den Schutz vor ihren eigenen Eltern!

00:01:04: Gewalt gegen Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe im Bereich der Hilfen zur Erziehung ist eine Realität, der man nicht nur mit dem besseren Schutz von Mitarbeiterinnen in diesem Feld begegnen muss sondern auch mit der Verbesserung von Rahmenbedingungen der sozialen Arbeit als auch von Familien in der Krise.

00:01:21: Stattdessen gehen die politischen Debatten um Kürzung in der Kinder und Jugend Hilfe weiter – und Stade wird zum Einzelfall, der schnell vergessen wird!

00:01:29: Wir werden nicht vergessen!

00:01:31: Wir trauern mit den Menschen, die sie lieben und vermissen.

00:01:35: Und wir fordern dazu auf in den kommenden Monaten wenn über Kinder- und Jugendhilfe als unnötigen Kostentreiber gesprochen wird immer wieder daran zu erinnern dass die Konsequenzen tödlich sein können.

00:01:52: Hallo und herzlich willkommen zu Folge sixty-vier des Podcasts Berufsjugendlich.

00:02:01: Wir sind Anna Grebe und Jendrik Peters, und wir berichten alle zwei Wochen über das was Jugendpolitisch in Deutschland los ist und wie man eine starke Verbündete oder ein starker Verbündeter für die Interessen von Kindern und Jugendlichen werden kann.

00:02:13: In der heutigen Folge, der letzten vor unserer Sommerpause haben wir so viele Themen mitgebracht.

00:02:18: Wir könnten drei Folgen draus machen.

00:02:20: Aber wir beschränken uns erst

00:02:22: mal darauf

00:02:22: über die ... die erst vorige Woche am vierzwanzigsten Juni bekannt geworden sind.

00:02:32: und dann geben wir euch im Ticker ein Update zu Demokratie leben.

00:02:36: Wir sprechen über die Ergebnisse einer neuen Jugendstudie, ja eine neue Jugendstudio mal wieder!

00:02:42: Wir geben euch Einblicke in die Ergebnisse einer sehr umfangreichen wissenschaftlichen Befragung der Uni Hildesheim zum Thema Beerdienst Und wir haben euch unsere Top-Fünf der besten Anti-Hitze-Tipps für Zeltdage und Freizeiten mitgebracht.

00:02:55: Lass uns damit doch auch mal direkt anfangen, Jendrik!

00:02:57: Wie hast du denn diese extrem heißen Tage verbracht?

00:03:01: Ja ich glaube ganz privilegiert mit der Möglichkeit einfach wegzufahren.

00:03:04: Ich bin geflüchtet auf die Insel Borkom Hab da ja so meine Kontakt- und Netzwerke und hab dann Donnerstagabend wo ich wusste okay es wird wirklich ein heißes Wochenende in dem Pot entschieden, ich nehme morgens... Ich setze mich um vier Uhr ins Auto und nehme die erste Fähre damit ich ab neun oder meine Online-Termine machen kann auf der Insel.

00:03:20: Das war wirklich eine sehr gute Entscheidung.

00:03:21: also da darf ich wirklich nicht klagen bei sechsundzwanzig Grad und leicht im Wind auf einer Insel diese Hitzetage zu verbringen und nur in den Stories zu sehen wie heiß es im Pot war.

00:03:29: das war schon eine sehr gut Situation.

00:03:32: an dieser Stelle so habe ich's verbracht ist wird er jetzt ein bisschen kühler geworden.

00:03:36: man kann das nicht immer auf die Insel fahren aber das Wochenende habe ich auf jeden Fall gut verbracht.

00:03:41: Ich habe es aber auch vorher gemerkt, so bei den ganzen Terminen.

00:03:45: Wir arbeiten ja einfach weiter irgendwie gefühlt.

00:03:47: Es ist thirty- vier Grad und deswegen machen wir auch nicht weniger in den Strukturen und das war schon anstrengend.

00:03:53: War da vorher noch auf dem Ganztagskongress im Berlin unterwegs?

00:03:57: Da wars zum Glück noch nicht ganz so heftig warm!

00:04:00: Und das Kongresszentrum der ist jetzt ziemlich gut klimatisiert muss man auch sagen im Berlin am Alex.

00:04:08: Ja, also insgesamt bin ich gleich sehr gut durch diese Hitzetage gekommen.

00:04:11: Bei dir?

00:04:13: Ja meine Wohnung hatte irgendwann so ein Muckelige-Dreisigerat.

00:04:16: Ich habe das so gemacht wie viele, hab dann hier alles abgedunkelt und ich habe einen tollen Ventilator der dann durchlief.

00:04:22: ehrlich gesagt ja ich fand es sehr anstrengend.

00:04:25: ich kann mit Hitze eigentlich gut umgehen aber wenn so ein bestimmter Punkt erreicht ist dann heizt sich alles auf und ich finde es richtig anstrendend.

00:04:33: Ja, keine Überraschung.

00:04:34: Das ist dieser Klimawandel von dem alle reden.

00:04:37: und ja also ich fand es krass!

00:04:41: Und für mich hat das eher bedeutet dass ich so in die Zukunft gucke und denke okay wie sollten wir weitergehen?

00:04:50: nicht nur sozusagen den Klimawandel bekämpfen, sondern wie soll das auch ganz praktisch aussehen?

00:04:55: Kitas, Schulen, Altenheime, Krankenhäuser.

00:04:58: Orte an denen sich vulnerable Gruppen aufhalten.

00:05:01: Die schaffen das einfach nicht ohne Klimaanlagen und ohne Hezeschutzmaßnahmen.

00:05:05: Und da habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, auch weil ich ja bekannter Maße in der Obdachlosenhilfe ehrenamtlich arbeite und für die Menschen mit denen ich es dort zu tun hab war das... unglaublich anstrengend.

00:05:15: Das heißt, wir reden nicht mehr von kälte Hilfe jetzt sondern von Hitzehilfe.

00:05:19: Hitzeilfe hätte ich auch gebraucht am einem Tag.

00:05:21: Ich bin nämlich am heißesten Tag des Jahres oder wahrscheinlich seit der Zeitrechnung nach Köln gefahren mit dem ICE vier Minuten zu früh angekommen.

00:05:31: An einem Freitag bei vierzig Grad in Kölnen dachte so Bahnkamer supergut.

00:05:37: Und da war ich eingeladen für ein Podium mit einer Hörfuckaufzeichnung von den WDR III.

00:05:44: mit Anne-Rabe Johannes Hillier, beide AutorInnen im politischen philosophischen Bereich unterwegs.

00:05:50: Mit dem NRW-Staatssekretär Lorenz Barr und mit Marc Alexander Ulrich ist der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturpädagogische Dienste.

00:05:59: Und dieses Podium fand statt im Rahmen der Jugendkunstschultage in NRW.

00:06:04: Das war total spannend!

00:06:05: Der Titel war von dem Hörfunkredakteur so ein bisschen... Naja drastisch gewählt und eher was für Erwachsene, die sich an diesen Fassbinder-Film erinnern.

00:06:13: Angst essen, Demokratie auf!

00:06:16: Und zwar nicht nur das habe ich eine hitzige Runde weil es im Raum von dreißig Grad hatte also wirklich uns lief allen das Wasser sondern natürlich auch wie redet man aus unterschiedlichen Perspektiven über die Zukunft der Demokratie unter den jetzigen Vorzeichen?

00:06:32: Ich bin so froh dass es fürs Radio war Jendrik.

00:06:35: Also, man hätte mich nicht fotografierender der Filme dürfen.

00:06:39: Wir hatten alle hochrote Köpfe und schwitzen alle vor uns hin.

00:06:42: also gut dass man die Aufzeichnung dann im Herbst hören kann und uns hoffentlich nicht anhört wie sehr wir geschwitzt haben.

00:06:48: ja und dann zurück vier ein halb Stunden Verspätung mit der Bahn also da war das Bahenkamer aufgebraucht.

00:06:56: Was mich gerade beschäftigt, sind weniger Veranstaltungen oder Termine als diese Reformen über die grade alle sprechen.

00:07:03: Also Rentenreform, Sozialstaatsreformes, leidige Themen dieser Krankschreibung.

00:07:09: also das sind so ganz viele Dinge von denen ich mich da gerade im Rauschen umgeben fühle und Das ist gut, dass es kühler geworden ist.

00:07:16: Dann kann ich wieder entspannter drüber nachdenken und mich auf die heutige Folge mit dir freuen!

00:07:51: Lange erwartet und nun endlich da, so könnt ihr auch eine Überschrift von dem nächsten Punkt eigentlich lauten.

00:07:56: Die Handlungsempfehlung der Expert-Inkommission Kinder & Jugendschutz in der digitalen Welt.

00:08:01: Sie sind veröffentlicht worden Und wie von uns vorher gesagt ging auch wieder die Diskussion um die Altersgrenze für Social Media los.

00:08:08: Alle hatten auf einmal ne Meinung.

00:08:10: Bevor wir darüber aber sprechen möchten wir erstmal auf die sixundfünfzig Handlungsempfehlungen selbst blicken und die beinhalten weit mehr als nur einer Altersgrenze.

00:08:19: Sie stellen vor allem ein Zusammenhängnis ganzes dar, aus dem man jetzt nicht einzelne Maßnahmen und Leitlinien rauslösen kann.

00:08:27: Dann sind die Handlungsempfehlungen nicht direkt morgen schon umsetzbar – muss man auch sagen – sondern sie wirken kurz-, mittel- oder langfristig.

00:08:33: Und vor allem ist es sehr viele Akteure nachher in der Pflicht, sie umzusetzen!

00:08:39: Der Bund, die Länder, Kommunen, die EU aber auch eben die Elternbildungseinrichtung das Gesundheitssystem Und Achtung, muss man auch dazu sagen.

00:08:47: Der Abschlussbericht kommt erst Mitte September XXV und wir verlinken euch in den Shownauts die Kurz- und die Langfassung der Handlungsempfehlungen so dass ihr selbst auch nochmal nachlesen könnt worum es geht.

00:09:00: Ja beginnen wir erstmal mit der Logik auf die diese Handlungsempfehlung aufbauen.

00:09:06: Also wir beginnen erstmal mit dem Grundverständnis, dass die Kommission darlegt.

00:09:11: Das war für mich auch erwartbar weil ich schon bei der letzten JUSCH-Novellierung also der Novellierung des Jugendschutzgesetzes in einem Projekt gearbeitet habe das sich damit beschäftigt hat.

00:09:21: Erwartbar war die Grundlage der Handlungsempfehlungen bildet die UN Kinderrechtskonvention und der Dreiklang von – alle können jetzt mitsprechen – Schutzbefähigung und Teilhabe Denn die Rechte von Kindern gelten auch im digitalen Umfeld uneingeschränkt.

00:09:36: Und es ist wichtig, dass die Kommission das als Grundlage wählt – nicht nur weil wir das eben schon aus dem Josch und aus ganz vielen anderen Bereichen kennen, sondern um noch mal deutlich zu machen, dass sich das eine nicht ohne das andere denken lässt!

00:09:47: auf diesem Grundverständnis aufbauen, sprich die Kommission dann von den Leitprinzipien der Handlungsempfehlungen.

00:09:55: Also sie sagen okay wir haben hier dieses Grundverständnis und wenn wir über so wie so Pfade nachdenken, die dann zu den Handlungsempfehlung führen oder die vor allen Dingen verbinden, dann gibt es verschiedene Prinzipien an die wir immer wieder anschließen wollen.

00:10:08: also das geht darum sich an Bewertes anzuschließen.

00:10:12: Also nicht das Rad neu erfinden zu müssen, es geht darum zu skalieren und zu verstetigen also in Sinne von Nicht überall Einzelprojekte die alle unterschiedlich funktionieren sondern was gut läuft so aufzusetzen dass auch möglichst viele davon profitieren können.

00:10:28: Und hier wird auch genannt, das was gut läuft, dauerhaft gesichert werden soll und das freut uns natürlich in der Jugendarbeit nicht immer nur der Projektitis zum Opferfeld also nicht immer noch projekthaft gefördert wird.

00:10:41: es geht um Vertrauen und Flexibilität vor Ort und da geht's um die Orientierung an der Unterschiedlichkeit der Bedingungen im Kommunen.

00:10:48: Das passt auch gut in den Diskurs, den wir gerade haben was das Thema Kinder- und Jugendhilfe angeht.

00:10:53: Die Kommission appelliert an die Verantwortungsgemeinschaft aller Akteure im Zusammenspiel.

00:10:59: Also auch da, man kann nicht einen Akteur rauslösen und sagen, da ist überall der Staat zuständig oder da sind überall die Eltern zuständig, sondern sagt das müssen wir schon alle gemeinsam in gemeinsamer Verantwortung

00:11:09: machen.".

00:11:10: Dann sagen sie... Ja, alle gemeinsam aber diese verschiedenen Ebenen und Akteure die müssen koordiniert werden um Reibungsverluste zu vermeiden.

00:11:19: Also nur wenn man koordinierte und vernetzt macht man die Arbeit nicht doppelt und dreifach.

00:11:23: Und

00:11:24: das fünfte Prinzip das fand ich sehr konkret fast ein bisschen zu konkret.

00:11:27: ehrlich gesagt KI soll das Querschnittsthema sein.

00:11:31: da springt man natürlich auch auf einen Zug auf der schon ganz lange fährt Aber damit hatte ich jetzt als Leitprinzip erst mal nicht gerechnet.

00:11:38: Also wir haben Grundverständnis, wir haben Föhn-Fleitprinzipien und darauf bauen dann diese sixundfünfzig Handlungsempfehlungen auf.

00:11:45: Was die Kommission gemacht hat ist ganz clever!

00:11:48: Sie weich doch mal von dem ab was wir hier auch immer predigen aus dem SGB VIII.

00:11:52: Es gibt Kinder jugendliche junge Erwachsene sondern sie sagen naja es gibt sechs verschiedene Entwicklungsphasen von Heranwachsenden.

00:12:00: Die muss man unterteilen, die stimmen jetzt.

00:12:02: das sind Heuristiken wie man sagt in der Fachsprache Das sind Denkmodelle.

00:12:07: Das heißt, nicht Punkt zum sechsten Geburtstag fängt was an oder hört etwas auf sondern so grob in diesem Alter.

00:12:15: Die haben wir so Gruppen gebildet von null bis drei, von drei bis sechs und haben gesagt okay in diesem Alter da entwickeln sich Kinder auf eine bestimmte Art und Weise.

00:12:24: Und erwerben bestimmte Kompetenzen.

00:12:26: Und entwickelt an diesen Entwicklungsphasen braucht man auch oder orientiert in diesen Entwickungsphasen braucht man auch unterschiedliche Maßnahmen.

00:12:34: unter sind unterschiedliche AkteurInnen für verantwortlich.

00:12:37: Und zuletzt strukturieren diese Handlungsempfehlungen die Zuständigkeiten unter den Akteursgruppen, die du gerade genannt hast Jendrik.

00:12:44: Und das sind nicht wenige!

00:12:45: Also Eltern und Familie, frühe Bildung, Schule Hochschule Kinder- und Jugendhilfe.

00:12:51: da fällt natürlich dann auch dicke Jugendarbeit rein soziale Arbeit Sozialraumgesundheit Beratung Therapie und Beschwerdestellen Fachstellen Sicherheitsbehörden Polizei Plattformen Anbieter Industrie Forschung Gesamtsteuerung und Beteiligung.

00:13:05: Also das ist nicht trivial, was diese Kommission in gerade mal neun Monaten da aufgesetzt hat.

00:13:11: Und darum, hm, sixundfünfzig Handlungsempfehlung – ich denke mir manchmal es hätte die eine mehr oder die andere weniger sein können und trotzdem ist es wirklich ein sehr umfangreiches Werk.

00:13:21: Dieser Aufbau den ich grade geschildert habe und diese Prinzipien machen auch erst diese Handlungsempfehlungen verständlich.

00:13:28: Und das würde ich sagen, können wir auch aus unserer Erfahrung heraus sehr positiv bewerten.

00:13:33: Denn damit ordnet die Kommission – es hat sich auch in so einem super schicken Schaubild irgendwie dargestellt – den

00:13:38: echt

00:13:38: wilden Diskurs, in dem vor allem im vergangenen Jahr nach diesem Social Media-Verbot in Australien wirklich viel durcheinander gegangen ist und ... Ich hatte da manchmal das Gefühl dass da besonders die die am lautesten Krähen, die lautesten Meinungen haben noch nie über Kinderrechte nachgedacht haben.

00:13:57: Also gut da diese Basis irgendwie zu schaffen!

00:14:00: Jetzt gehen wir mal... also warum machen wir das?

00:14:03: Warum schildern wir euch das so ausführlich?

00:14:05: nicht weil wir irgendwie ein großer Berliner Politik-Podcast sind oder zwei Lage der Nationen, die erst mal so anfangen sondern Weil wir selber, glaube ich schwierig finden, Jendrik.

00:14:16: Dass immer nur so einzelne Sachen rausgelöst werden und wir selbst auf Schlagzeilen uns irgendwie fokussieren.

00:14:21: Darum erstmal die Basis.

00:14:23: jetzt gehen wir aber zu den sixundfünfzig Handlungsempfehlungen.

00:14:26: Die verweisen in sich auch im Text immer wieder aufeinander also mit Vergleiche hier auch handlungsfältig Y und machen sehr deutlich dass es bei der Umsetzung nachher darum geht ziemlich intelligent diese bereits bestehenden Strukturen miteinander zu verknüpfen und irgendwie auch zu harmonisieren.

00:14:43: Und das über kommunale und Ländergrenzen, Föderalismus hinweg um Doppelarbeit auszuschließen und trotzdem eben trotzdem das irgendwie atmen zu lassen.

00:14:53: Keine Sorge!

00:14:54: Wir werden jetzt nicht die sixundfünfzig Handlungsfelder vorstellen.

00:14:58: Das wird eine lange Folge Aber so lang wird es nicht.

00:15:00: Wir beschreiben euch mal ein bisschen die groben Linien.

00:15:03: Die Handlungsfelder sind auch an diesen Altersgrenzen etwa aufgemacht und wir springen aber immer wieder über die Trübe, sozusagen den ersten Maßnahmenpult, denen wir sehen das sind Kampagnen.

00:15:15: Handlungsfeld eins, handlungsfeld fünfundzwanzig oder Handlungsempfehlung eins und Handlungsfeld fünundvierz beschreiben.

00:15:21: Es braucht Kampagne!

00:15:22: Menschen müssen mehr wissen darüber dass das Internet auch schwierig ist.

00:15:27: Ja, das finde ich gut.

00:15:29: Da sollen dann Influencer mitmachen.

00:15:31: Das soll ausrollbar sein für ganz viele.

00:15:36: Da bin ich mal gespannt wie gut es funktioniert.

00:15:37: Ich würde dir immer sagen so staatliche Kampagnen außer du bist Deutschland von vor bis zu schon zwanzig Jahre her.

00:15:44: Und wenn das ist?

00:15:44: Es hat nie so wirklich geklappt!

00:15:46: Diese Kampagne heißt Wir Für Unsere Kinder.

00:15:49: Ja, ich weiß nicht ob man da noch einmal eine Agentur befragen sollte.

00:15:53: Ist ein Banger.

00:15:55: Ich verstehe das, ich versteh auch den Wunsch nach so sichtbarmachung der eigenen Arbeit und so.

00:15:59: Da schauen wir mal – wir werden es natürlich dann wenn's so weit ist wie immer wohlwollend begleiten!

00:16:04: Der zweite Feld, in dem wir uns bewegen.

00:16:11: Da geht es darum Anlauf- und Beratungsstellen sowie Bildungs- und beratungsangebote verältern aber auch für Kinder und Jugendliche einerseits zu erfassen.

00:16:21: Man weiß gar nicht wo überall diese Beratungangebotes sind die sich genauer anzugucken was sie leisten Sie entsprechend miteinander zu vernetzen zu fördern.

00:16:33: Da geht es hoffentlich auch um Geld.

00:16:35: Sie auffindbarer zu machen, zum Beispiel durch eine digitale Landkarte Und finde ich richtig gut sie mehr sprachig aufzustellen.

00:16:43: Angebote wie Schau hin machen das ja schon, die haben so Elternbriefe auch auf Türkisch und Polnisch in verschiedenen Sprachen.

00:16:52: aber ich find es sehr wichtig dass die Kommission ausser Knudeln.

00:16:54: wir müssen auch der Migrationsgesellschaft hier gerecht werden.

00:16:57: Wir brauchen Angebote und Beratungsstellen und auch wie man dahin kommt eine Beratungstelle zu finden auf jeden Fall in mehreren Sprachen.

00:17:05: Und wir wollen dabei auch die Kommunen unterstützen, bei denen es das bereits gibt.

00:17:09: Weil ganz häufig sind die Kommunen ja auch Träger!

00:17:12: Ein weiteres Feld, was ich unter anderem in den Handlungsempfehlungen acht und neun findet ist Medienbildung in der Ausbildung von Fachkräften.

00:17:18: Das haben wir an dieser Stelle ja auch immer wieder gesagt und das schlägt die Kommission vor, Medienpädagoge verbindlich in allen relevanten Ausbildungen Studiengängen zu verankern also dass es kein freiwilliges Zusatzangebot ist sondern wirklich ein fester oder prüfungsrelevanter Bestandteil von Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte ist.

00:17:34: Und wir diskutieren ja auch schon seit seit Jahren immer über die digitale Lebenswelt junger Menschen und haben auch schon öfter gesagt, wer wirklich mit Kindern Jugendlichen zu tun hat soll diese Kompetenzen haben.

00:17:44: Und das ist jetzt in der Empfehlung kommt das Ganze auch durch.

00:17:49: künstliche Intelligenz wird sehr hochgehalten, soll auch schon Bestandteil der frühen Bildung werden.

00:17:54: also da soll was passieren.

00:17:56: Ja wo halten sich junge Menschen auf?

00:17:58: An Schule!

00:17:59: Ist auch irgendwie total klar darum Und das wird auch immer wieder vor allen Dingen von jungen Menschen gefordert.

00:18:05: Wenn ich so Beteiligungsworkshops mache, sagen die mir also bei uns an der Schule?

00:18:08: Da läuft es mit der Medienpädagogik nicht so gut!

00:18:11: Wir haben viele Lehrerinnen, die können überhaupt nicht irgendwie mit diesem Internet umgehen.

00:18:14: Handlungsfeld-IV sagt Ansprechpersonen sollen an Schulen qualifiziert werden.

00:18:19: ja da geht's in erster Linie um Schulsozialarbeiterinnen.

00:18:23: Surprise!

00:18:24: Auch das soll noch Schulsocialarbeiterin übernehmen, aber auch darum zum Beispiel Medienscouts auszubilden also ältere SchülerInnen die in so einem Pier-to-Pier Verfahren jüngere Schülerinnen begleiten und beraten.

00:18:37: Das ist erstmal eine gute Sache ja es auch wichtig irgendwie das weiter zu auszubauen.

00:18:43: ich bin gespannt wie man das dann tatsächlich auch umsetzt weil es das gibt's ja auch schon an vielen Stellen.

00:18:48: nichtsdestotrotz ist, glaube ich eine gute

00:18:50: Sache.

00:18:52: Dann sollen entwickelt und gefördert werden verschiedene Modellprojekte und Angebote in der außerschulischen Jungenbildung.

00:18:58: also dass es sichere Räume safe as basis kann man ja auch sagen dafür gibt wo sich junge Menschen auch ausprobieren können begleitete Gruppen moderierte Plattformen um dort eben zu lernen auch manipulative Phänomene zu erkennen Umgangsstrategien zu entwickeln.

00:19:13: das trifft den zentralen Punkt.

00:19:17: mit den Kompetenzen steht er nicht dadurch, dass man jungen Menschen erklärt ist gefährlich sondern es gibt auch eben auch Räume in denen sie das selber erfahren und geschützt auch ausprobieren können.

00:19:26: Und dort ihre Erfahrungen machen.

00:19:28: da solls bundesweit eine Projektförderlinie geben für Modellprojekte.

00:19:31: Das Ganze wird wissenschaftlich begleitet und es ist eine zentrale Plattform geplant auf der dann eben nur Projekte für die Entwicklung von Zaferspaces zu finden sind und generell eine Plattform wo auch Sachen zu finden sind, gute Angebote zur Medienbildung von Jugendverbänden, Landesmedienanstalt, Fachstellen.

00:19:50: Weil du hast es eben gesagt an und damit nicht jeder alles nochmal neu für sich machen muss sondern ist auch zentral gebündelt wird.

00:19:57: Genau das eine was ich vorhin sagte ist die Bündelung von Beratungsstellen, Angeboten usw.

00:20:02: Das was du jetzt meinst es auch das was in Handlungsempfehlung einundzwanzig auftaucht nämlich die Bünde und die Aufwindbarkeit von Konzepten und Materialien.

00:20:11: also das eine ist was angeboten wird so auch im direkten Kontakt das andere Also ich weiß nicht, wie viele Methoden und Materialien ich schon in diesem Bereich entwickelt habe.

00:20:21: Du ganz genau so du hast es ja auch studiert!

00:20:24: Es gibt einfach so unglaublich viel und das ist wie mit klugen Lehrerinnen die auch einfach... es gibt da bestimmte Plattform wo man sich per KI Schulstunden ausspucken lassen kann.

00:20:36: vielleicht wäre das dann genau die Idee eine Datenbank auch KI unterstützt zu machen?

00:20:39: Und das soll der Bund übernehmen.

00:20:41: Da hängt auch eine institutionelle Überlegung dahinter.

00:20:44: Die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz gibt es ja schon als sogenannte untergeordnete Behörde zum Bundesjugendministerium.

00:20:53: Die machen schon ganz viel in dem Bereich, die soll nachher dafür verantwortlich sein eben so eine Datenbank auch zu pflegen und sich überhaupt gemeinsam mit externen Partnern so ein Konzept zu überlegen was da drin sein soll und vor allen Dingen die Qualität zu sichern das da eben kein Quatsch drin ist sondern noch wirklich hochwertige medienpädagogische Konzepte.

00:21:12: Ein weiteres Handlungsfeld ist so im Bereich Gesundheit anzuordnen und das ist sehr spannend, finde ich.

00:21:17: Weil man da natürlich auch ein anderes Ministerium noch mit einbeziehen muss, nämlich das Gesundheitsministerium.

00:21:22: Da geht es um eine Sache die klingt erstmal ein bisschen komisch aber die ist auf vielen Ebenen gerade wichtig.

00:21:29: Es gibt ja das wissen viele von euch vielleicht die sogenannte International Classification of Diseases.

00:21:35: Das ist wie so ne Art Handbuch in dem beschrieben ist welche Arten von Erkrankungen es gibt.

00:21:42: In Deutschland gibt es bislang in deutsche Übersetzung nur den sogenannten ICD-Zen.

00:21:49: Man benutzt aber inzwischen von der Weltgesundheitsorganisation aufgelegt, den ICD Elf also die neuere Version und die gibt's aber noch nicht auf Deutsch.

00:22:00: und ist eigentlich die Verantwortung der Bundesregierung diese deutsche Üversetzung zu machen weil darin dann eben auch Einheitliche Standards zu finden sind zum Thema Verhaltenssüchte, suchtartigem Verhalten auch im Medien und digitalen Bereich.

00:22:15: Das ist im ICD-Szenen so noch nicht drin.

00:22:16: das heißt die... Kommission empfiehlt, liebe Bundesregierung, sputet euch mal ein bisschen das zu übersetzen.

00:22:23: Macht eine deutsche Übersetzung draus?

00:22:24: Da würden ganz viele andere Gewerke übrigens hier in Deutschland auch davon profitieren.

00:22:29: Es geht darum im Gesundheitsbereich mehr Prävention und Beratung aufzusetzen Auch durch die Krankenkassen.

00:22:35: Die gesetzlichen Krankenkasten haben da ja auch einen Auftrag Und einige tun es schon aber noch nicht genug.

00:22:40: Die Kommission sagt, da müssen auch Krankenkasse in die Pflicht genommen werden.

00:22:44: Dann wenn wir so in den Bereich der Sicherheitsbehörden gehen Da wird es dann sehr konkret, weil es waren ja auch in der Kommission Menschen die bei Sicherheitsbehörden arbeiten.

00:22:53: Unter anderem Thomas Gabriel Rüdiger Professor selbst an der Polizeihochschule.

00:22:59: Es geht um die Einführung einer Kinderonline-Wache als bundeseinheitliche Anzeige und Meldestelle des Sicherheitsbehörden für Minderjährige.

00:23:08: Das heißt das soll so eine Art Ja, wie so ein Internet, eine Internetplattform gegründet werden oder aufgesetzt werden von der Polizei.

00:23:17: Von den Sicherheitsbehördenbetrieben wo Kinder und Jugendliche sich auch niedrigschwellig direkt dran wenden können wenn sie was sehen im Internet Wenn Sie auf einer Plattform etwas sehen Was Sie belasten finden, was Sie auch für illegal halten zum Beispiel irgendwas Schädliches dass Sie das dort anzeigen können.

00:23:34: Es geht um die bessere Ausstattung von Beschwerdestellen Und natürlich Ermittlungsbehördene.

00:23:38: Die Polizei braucht dafür ja auch Qualifiz- das Personal, Leute die sich damit selber auskennen.

00:23:43: Dass das gefordert wird in Handlungsempfehlung XXIII.

00:23:46: Ich kann total nachvollziehen und es bin ich total interessant!

00:23:50: Das kennt ihr vielleicht eher so aus dem Fernsehen oder von Netflix oder so... Gefordert wird auch in Handlungsempfehlung, die Ausweitung sogenannte Scheinkind-Operationen im Bereich CyberGrooming.

00:24:02: Also CyberGrooming ist ja eine Praxis, dass erwachsene Menschen sich zum Beispiel ausgeben als jemand anderes und meistens alles selber als Kinder und Jugendliche im Internet und dadurch versuchen echte Kinder und Jugendliche anzuleiten, sich mit ihnen zum Beispiel zu treffen oder ihnen pornografisches Material zu schicken von sich oder gewaltdarstellung, sexualisierte Gewaltdarstellungen.

00:24:29: Oder sich eben tatsächlich auch mit ihnen zu treffen und damit die Tür zum Missbrauch in der realen als auch in der digitalen Welt zu öffnen.

00:24:36: Und diese Scheinkind-Operation ... Wie gesagt, ich kenne das hauptsächlich aus dem Fernsehen und von TikTok weil es machen auch Privatleute.

00:24:42: aber das sollte die Polizei machen.

00:24:44: bitte keine Privat-Leute, die das machen!

00:24:46: Die Polizei gibt sich dann selber aus als Kinder und versucht sozusagen diese Täter, die sie ja auch als Kinder ausgeben damit zu ertappen auf frischer Tat.

00:24:59: Das ist sehr interessant, das gibt es auch schon an einigen Stellen.

00:25:04: aber dass das so konkret wird in den Handlungsempfehlungen, da bin ich gespannt wie man das rechtlich umsetzen möchte!

00:25:10: Und ganz, ganz wichtig natürlich Plattformregulierung.

00:25:13: Wir sagen es immer wieder man muss die Plattform in die Pflicht nehmen.

00:25:16: ja es geht um die Altersgrenzen sagen wir gleich was dazu.

00:25:19: Es geht um verpflichtende Safety by Design Einstellungen also um die Einschränkung von Algorithmen gesteuerten Empfehlungen und von Werbung.

00:25:26: Es geht Um das Verbot suchtverstärkender Funktion oder sogenannte Dark Patterns wirksame Melde- und Blockierfunktionen die man auch sieht große Buttons große Möglichkeit transparente Kommunikation Voreingestellte Tageslimits, Nutzungsfreizeitfenster und so weiter.

00:25:42: Und ganz viel noch im weiteren Bereich der gesetzlichen Regulierung.

00:25:47: In den Empfehlungen, die Siebenvierzig, achtenviertig, neunvierzig geht es ganz viel um die Weiterentwicklung kindgerechter Angebote auch im Bereich KI.

00:25:54: Dort geht es zum Beispiel darum, dass kindergerechte digitale Angebote gezielt weiterentwickeln damit eben junge Menschen nicht ausschließlich auf kommerziellen Plattformen dabei sind wo die Aufmerksamkeit gezogen wird.

00:26:06: so diese Bedürfnisse Spielinteraktion Kommunikation die sollen dann eben auch auf sicheren und attraktiven alternativen bedient werden.

00:26:13: und bei der künstlichen Intelligenz geht die Kommission sogar noch einen Schritt weiter und empfiehlt da kindgerechte KI-Systeme in Europa gezielt zu fördern.

00:26:21: Und so nah hat Industriesiegel für Kindersichere KI einzuführen, damit eben dann älteren Bildungseinrichtungen junge Menschen erkennen können welche Systeme haben eigentlich gerade hohen Standards beim Kinder- und Jugendschutz?

00:26:32: Ich finde schon dass gerade der Fokus im Bereich KI da ganz gut gelungen ist.

00:26:39: Ja, bereits im Zwischenbericht der im April erschienen ist wurde klar es gibt immense Forschungslücken in diesem Bereich.

00:26:46: Das sehen wir auch daran dass die Kommunikation erwachsene Akteure vor allen Dingen in den Medien darüber was doch Evidenz sei das und das den Kindern.

00:26:55: schade dass da die Kommission schon im Zwischebericht gesagt hat Entschuldigung da haben wir keine Studien keine Daten dazu.

00:27:00: Die Handlungsempfehlungen sagen auch Wir müssen mehr in die Forschung investieren Da muss mehr passieren weil wir brauchen unbedingt diese Daten Und Handlungsempfehlung.

00:27:09: fifty-fünfzig, da geht unser Herz auf.

00:27:12: Haben wir uns riesig gefreut!

00:27:14: Denn Kinder und Jugendbeteiligung im digitalen Jugendmedienschutz soll etabliert werden, soll ausgebaut werden – dafür soll eine Koordinierungsstelle eingerichtet werden auch bei der BZKJ.

00:27:25: Klar die machen auch schon ganz viel….

00:27:27: Die haben junge Personen bereits in ihrem Beirat.

00:27:31: Und da steht ein Zauberwörtchen drin, das mich aufheuchen lässt.

00:27:35: Nämlich dass dafür auch Gelder vorgehalten werden sollen für Aufwandsentschädigungen.

00:27:39: Jenerik wir haben ja ewig immer wieder Probleme damit über Aufwandsentchädigung sowieso schon in der Jugendverbandarbeit zu reden aber bei Kinder- und Jugendparlamenten zum Beispiel auf kommunaler Ebene Die kriegen ja teilweise nicht mal ihre Fahrtkosten ersetzt.

00:27:52: Aufwandsentschädigungen finde ich im Beteiligungsbereich vor allen Dingen, wenn es so hoch angesiedelt ist nur fair und deshalb freue mich sehr dass dieses Wörtchen drin steht.

00:28:00: das zeigt die sind up to date und haben vielleicht diesen anderen Podcasts zweiundzwanzig Millionen gehört keine Ahnung da sollte es drin vorgekommen sein.

00:28:08: Ihr erinnert euch sicher noch an Folge fünf-fünfzig.

00:28:10: Da hatten wir unter anderem Miriam Zelleke Landesbeauftragte für die Förderung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Hessen nach ihrer Perspektive aus kinderrechtlicher Sicht, Dr.

00:28:21: Stefan Dreyer Senior Researcher für Medienrechts- und Mediagevernance am Leipzig Institut für Medienforschungen um juristische Einschätzung zum Thema Altersgrenze für Social Media Und beide haben uns auch für die heutige Folge Sprachnachrichten geschickt und erzählen darin, was sie von den Handlungsempfehlungen halten.

00:28:38: Miriam Celleke hat auf Instagram insbesondere schon auf eine Handlungsempfehlung aufmerksam gemacht, die sich für euch in einer Sprache genauer erklärt!

00:28:49: Kurz zu den sechsundfünfzig Empfehlungen, kinderrechtlich eingeordnet aber nicht zusammengefasst.

00:28:53: Der Kern ist eine Verantwortungsverschiebung.

00:28:56: bisher wurde digitales Risiko nach unten gereicht ans Kind an die Eltern.

00:29:00: Die Kommission tritt das jetzt um wie Risiken durch Design erzeugt soll sie auch tragen.

00:29:06: sichere Vorstellung keine süchtig machen.

00:29:08: Mechanismen für minderjährige überprüfbare Alterssicherung Das ist die richtige Bewegung weil Sie das Kind als Rechtsobjekt behandelt Nicht als Schutz Objekt durch dass durch Kontrolle verwaltet wird.

00:29:20: Die Kommission will das Elterliche Sorge-Richt im BGB ergänzen.

00:29:24: § der gewaltfreien Erziehung in Sächseneinendreißig im Jahr zweitausend.

00:29:40: Damals hat der Paragraf nicht dazu geführt, dass Eltern bestraft werden aber es hat eine gesellschaftliche Selbstverständlichkeit verschoben nämlich das ein Klappes in der Erziehungen auch in Ordnung ist.

00:29:50: Das kann Empfehlung sieben Auch?

00:29:53: Das ist jetzt meine Einordnung.

00:29:54: Nicht der Wort laut der Kommission Aber ein Gesetz erzieht niemanden.

00:29:58: ohne Beratung und erreichbare Unterstützung für Eltern bleibt der Paragramm ein Signal ohne Wirkung.

00:30:04: Er trägt nur im Verbund mit Empfehlung zwei.

00:30:07: Der verlässlichen Familienberatung, dann wird er wirksam.

00:30:11: getrennt betrachtet ist er zahnlos und auch sechzehn und dreißig wäre nichts wenn es nicht die frühen Hilfen geben würde.

00:30:22: Super wichtig, was Miri da sagt.

00:30:25: So eine Änderung im bürgerlichen Gesetzbuch kann natürlich auch erst mal nur als Symbol verstanden werden.

00:30:30: aber sie hat schon recht das ist ein sehr wichtiges Signal.

00:30:33: der digitale Raum ist nicht rechtsfrei und auch nicht in Bezug auf die Erziehungsverantwortung von Eltern wenn.

00:30:40: es ist ganz wichtig dass immer wieder heraus zu heben dass ja Elternrecht ne ganz wichtige Sache ist Aber trotzdem ist eben auch diesen Schutzgedanken für Eltern in Bezug auf den Umgang mit digitalen Medien geben muss.

00:30:52: Und das Wichtigste ist, und diesen Satz hat auch der Ko-Kommissionsvorsitzende Olaf Köhle in der Pressekonferenz gesagt als Karin Prien diese Handlungsempfehlungen vorstellte ich zitiere die digitale Welt muss sich an den rechten Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen ausrichten nicht umgekehrt Ja!

00:31:12: Die Frage is Wie kann das jetzt gelingen, wenn es um die Umsetzung geht?

00:31:16: Machen jetzt alle Kinder das KI-Seepfärtchen.

00:31:22: Zunächst mal, dass ist ein richtig gutes Papier und hilft auch für die differenzierte Diskussion über gutes Aufwachsen im Netz sehr weiter.

00:31:30: Es finden sich eine ganze Reihe weiterführender und hilfreicher Empfehlungen darin – und anders als die verbotsbezogene politische Diskussion nimmt die Kommission die Trias aus der Kinderrechtskonvention ernst!

00:31:41: Schutz, Befähigung und Teilhabe sind hier gleichberechtigte Dimensionen und entsprechend gleichwertige Ausgangspunkte der Handlungsempfehlung.

00:31:48: An die Empfehlungen werden außerdem Meteranforderung gestellt, die man ganz dick unterstreichen sollte.

00:31:54: Anschluss an bewährtes statt Neugründungslogik Verstehtigung statt kurzfristiger Projektdenke Vermeidung von Parallelstrukturen Vertrauensvorschuss für die Fachkräfte vor Ort Und Verantwortungsgemeinschaft mit dem expliziten Verbot strukturelle Risiken nach unten an Kinder- und Eltern zu deligieren Echt klasse.

00:32:11: Aber und jetzt kommt das aber, der Katalog der Empfehlungen leidet unter Flughöhen unterschieden.

00:32:17: Neben Gesetzgebungsreformen europäischer Dimension stehen dann auf einmal kleinteilige Mikrovorgaben wie Pausenerinnerung im Dreißigminuten-Takt oder die Chatfunktion der Kinderonlinewache.

00:32:28: Neben umfassenden Strukturreform bei der Lehrkräftekwalifizierung etwa steht dann anekdotisch wirkend das KI-Seepferdchen.

00:32:36: Man erkennt den Empfehlungen streckenweise an, welche Mitglieder oder Fachcommunities sie wahrscheinlich eingebracht haben.

00:32:42: Das liegt bei solchen Kommissionen in der Natur ihrer Zusammensetzung aber kann eben auch zu Widersprüchen oder jedenfalls solchen Inkonsistenzen führen.

00:32:49: Beispiele für solche Widersprüche sind die Verbotsforderung für AI-Companions bei gleichzeitigem Ruf nach Förderung kindgerechter europäischer KIs oder der Hinweis auf die notwendige grundrechtliche Folgenabschätzung bei der Reform der Plattformhaftung.

00:33:04: und dann kein Wort zu Grundrechtsfragen bei dem Ruf nach erweiterten Ermittlungsbefugnissen und verdeckten Ermittungsverfahren.

00:33:11: Oder, der frühe Hinweis darauf das Elternbildung nicht moralisiert werden dürfe und individuelle Überforderungen nicht als Versagen zu behandeln sei nur um dann später familienrechtliche Vorgaben für digitale Vernachlässigungen zu fordern die familiengerichtliche Intervention ermöglichen sollen.

00:33:26: Vielleicht bringt der vollständige Bericht im Herbst hier noch mehr Hinweise auf die jeweiligen Heerleitungen und Abgrenzungen.

00:33:32: Diese Punkte sollen aber meine grundsätzliche positive Einschätzung dieser sehr konstruktiven Empfehlung nicht

00:33:37: schlechtreden.".

00:33:40: Vielen Dank auch an Stefan, Anna sind die Handlungsempfehlungen eigentlich das was du dir erhofft hast?

00:33:46: Also ich gebe offen zu!

00:33:47: Ich war positiv überrascht also ich fand den Zwischenbericht schon gut Aber als sich dann diese Dokumente sah und dachte... also da war ich wirklich.

00:33:57: Ich habe mich auch gefreut.

00:33:58: Ich gebe es offen zu, ich habe mich wirklich gefreud!

00:34:01: Ich hatte das schon vermutet weil ich ja die Zusammensetzung der Kommission kenne und noch einige Leute da persönlich kenne Und weiß wie gut die arbeiten was auch deren Haltung ist.

00:34:12: Aber ich fand es erst mal gut.

00:34:14: Stefan hat aber total recht, man sieht welche Communities hinter diesen Einzelpersonen stehen für was die auch von der Haltung stehen.

00:34:26: nochmal in Bezug zum Beispiel auf ganz konkrete Maßnahmen und ich finde das KI-Seepferdchen klar... Eignet sich natürlich auch total gut, um so ein bisschen drüber zu lachen.

00:34:37: Das eignet es, ich habe auch total good, um einen Marketing-Sprech dafür zu nutzen und ich hab das mal gegoogelt weil ich kannte das nicht.

00:34:43: Mir ist nur eine Maßnahme von der VHS Oberhausen dazu irgendwie untergekommen.

00:34:48: Jawoll!

00:34:49: Ja aber das ist irgendwie ein bisschen schräg finde ich dass dann da so großzumachen whatever.

00:34:54: Ich sehe aber große große Herausforderungen und das sage ich als Person die ganz viel mit Verwaltung arbeitet.

00:35:00: Ich sehe große Herausforderungen in der sinnvollen Verknüpfung dieser vielen Handlungsfelder, der vielen AkteurInnen die da im Spiel sind über Bund, Länder und Kommunen.

00:35:10: Europäische Ebene EU recht hinweg!

00:35:13: Und das macht mir ein bisschen Sorgen weil... naja also es soll das Rad nicht neu erfunden werden aber Leute wollen ja auch vielleicht damit Geld verdienen Das kommt ja auch noch dazu.

00:35:24: Dann kommt wieder jemand mit irgendeiner schlauen Idee um die Ecke, die es aber eigentlich schon gibt.

00:35:27: Die irgendwie so einen Jemand aus der Jugendarbeit oder eine politische Bildung schon voll lange macht und klebt da dann so ein Label auf und das findet aber das Ministerium plötzlich total catchy!

00:35:36: Und gleichzeitig denke ich mir, dass der Jugendmedienschutz in Deutschland ist schon total kompliziert... Also selbst Leute wie ich, die in diesem Bereich arbeiten müssen noch mal dreimal nachdenken wenn sie gefragt werden zu irgendwelchen Kleinigkeiten.

00:35:48: Wer ist denn da genau?

00:35:49: Wie in welchem Verfahren zuständig?

00:35:52: Weil das schon sehr umfangreich ist!

00:35:54: Das hat positive Überrasch von der Gesamtheit und von der Grundhaltung vor allen Dingen.

00:35:58: Es finde ich richtig gut.

00:35:59: Beteiligung finde ich super dass das auf jeden Fall vorkommt Und trotzdem muss man halt gucken wie man das dann sinnvoll verknüpft und umsetzt.

00:36:09: Wie ist es denn bei dir?

00:36:10: Ja,

00:36:10: positive Überraschung triffts ganz gut.

00:36:12: und auch was du zum Thema Grundhaltung sagst.

00:36:14: Ich finde's einfach super dass dort nicht Kinder- und Jugendschützen nicht nur als Schutz gedacht wird sondern eben auch als Befähigung und Teilhabe.

00:36:21: das ja auch das was wir in der Jugendverbandarbeit immer sehr hoch halten junge Menschen über die Verantwortung digitale Kompetenzen werden praktisch erworben.

00:36:28: also weg von dieser Haltung.

00:36:29: Wir müssen junge Menschen schützen und daher verbieten wir jetzt einfach mal alles sondern dass dort eben auch Befähigung und Teilhabe dabei ist.

00:36:36: Und mir gefällt sehr, dass die Verantwortung verteilt wird.

00:36:39: Dass nicht ein Player alleine die Verantwortung hat, sondern eben Politikplattformen, Bildungseinrichtungen, Familien... Die Vergnüpfung teile ich auf jeden Fall, dass wir da eine große Herausforderung haben.

00:36:51: Aber ich bin trotzdem sehr gespannt weil wir damit eine gute Grundlage haben!

00:36:54: Auch in Diskussionen in unseren eigenen Strukturen

00:36:58: Total.

00:36:58: Aber gibt es denn für dich oder eine oder mehrere Handlungsempfehlungen, die du besonders gut findest?

00:37:04: Wo du gelesen hast und dachtest so geil!

00:37:08: Das finde ich also das erscheint mir besonders sinnvoll.

00:37:10: Also geil, das erscheint mir sinnvoll.

00:37:12: Habe ich bei vielen gedacht.

00:37:13: glücklicherweise deswegen auch glaube ich der positiven Eindruck.

00:37:15: aber wenn nicht eine hervorheben müsste wäre es wahrscheinlich die Nummer acht zehn also die Stärkung analoge Alternativen der Freizeitgestaltung und vom Ehrenamt.

00:37:23: Und wenn man die im Zusammenspiel mit der Handlungserfehlung neunzehn sieht Die Medienbildung Demokratie Bildung stärker miteinander verzahnen will dann macht das wirklich Sinn weil diese beiden Empfehlungen ergänzen sich Super, junge Menschen entwickeln Medienkompetenz ja nicht nur indem sie irgendwie darüber sprechen über digitale Medien sondern indem sich Verantwortung in Übernehmen, Gemeinschaftsleben, demokratische Prozesse praktisch erfahren.

00:37:46: Das passiert in Vereinen das passiert im Jugendzentrum, in Jugendverbänden also an analogen Orten.

00:37:52: dort lernen junge Menschen sich eben eine eigene Meinung zu bilden und die Perspektiven andere Perspektive auch mal auszuhalten Und das sind ja Kompetenzen, die auch und besonders vielleicht sogar aktuell im digitalen Raum unverzichtbar sind.

00:38:04: Deswegen Medienbildung und Demokratie-Bildung an starken außerschulischen Lernorten zusammen zu denken.

00:38:10: Das hat mich wirklich gefreut weil wir das noch viel mehr brauchen, dass glaube ich eine sehr gute Basis ist denn irgendwie ist es doch auch so wenn wir analoge Begegnungsräume stärken, stärken wir auch die Resilienz von jungen Menschen gegenüber desinformationspolarisierungen und anderen problematische Entwicklungen Im Netz, was werden denn dein Favorite aner?

00:38:30: Kannst du da überhaupt eine herausheben?

00:38:32: Ja also mir gefällt Handlungsempfehlung zwei sehr gut.

00:38:36: Denn die setzt einen sehr wichtigen Punkt an nämlich bereits vor der Geburt eines Kindes beziehungsweise in den ersten Lebensmonaten.

00:38:43: Eltern sollen vor- und nachgebotlich zum Umgang mit digitalen Medien in den ersten drei Lebensjahren informiert werden, unter anderem durch Hebammen Kinderärztinnen die frühen Hilfen, die Miriam Celleck gerade genannt hat.

00:38:54: Durch Kindertageseinrichtungen und ergänzt durch aufsuchende Angebote.

00:38:58: also gerade aufsuchend Angebote werden ja auch immer wieder genannt und wir werden auch immer wichtiger.

00:39:03: Ja das kostet Geld Aber verspricht aus meiner Sicht auch eine hohe Wirksamkeit, weil sehr viele Eltern erreicht werden.

00:39:09: Wie zum Beispiel, wir kennen das von den U-Untersuchungen.

00:39:12: Da erreicht man einfach sehr, sehr, vieler Eltern und die sind ja auch Standard in Deutschland.

00:39:17: Und Eltern müssen wir ja auch, wir haben ja auch Eltern im Freundeskreis ... auch selbst oft einen ungesunden Umgang mit digitalen Medien.

00:39:26: Und es gibt aus meiner Sicht zu wenige Orte oder Möglichkeiten, diesen auch geschützt zu reflektieren ohne sich gleich so nackigzumachen und zu sagen als ich so selber bloßzustellen.

00:39:36: Ich glaube das ist sehr scham behaftet für Eltern wenn sie sagen ja meine Güte!

00:39:39: Wenn das Kind halt wirklich nervt den Anführungsstrichen dann gebe ich dem Kind halt das Tablet in die Hand und lass es eine Folge irgendwas gucken weil ich selber nicht mehr kann dass ist stigmatisiert über sowas gut zu sprechen solche orte zu schaffen.

00:39:53: Wenn das Handlungsempfehlung zwei schafft, wäre das super.

00:39:56: Und im Optimalfall können durch solche Angebote eben auch Erwachsene erreicht werden die wir sonst nicht erreichen weil ich gehe jetzt einfach mal davon aus dass alle Erwachsenen Eltern die wollen das Beste für ihr Kind Und wenn das da ein bisschen hängen bleibt, fände ich wäre das schon eine gute Sache.

00:40:14: Insgesamt wird ja auch in den Handlungsempfehlungen sehr deutlich wie wichtig die Eltern und die Familie für die Medienerziehung sind und dass sie noch besser angesprochen werden müssen eben auch in verschiedenen Sprachen – ich habe es vorhin gesagt!

00:40:25: Gleichzeitig geht's nicht darum Eltern irgendwie alles so über zu häufen, wie das in einigen Zitaten von Karin Prien auch deutlich wurde ne?

00:40:31: Also das finde ich ist auch ein bisschen unfair, ist ganz schön unfair weil Wir sprechen da immer wieder darüber, wie sollen Eltern denn Zeit für bestimmte Dinge haben?

00:40:40: Wenn sie damit beschäftigt sind in zwei drei Jobs den Lebensunterhalt zu verdienen.

00:40:44: Dann fällt noch die Kita aus dann ist es auch noch vierzig Grad heiß.

00:40:48: also man muss auch die Lebensbedingungen insgesamt von Eltern und Familien verbessern damit Medienbildung möglich wird.

00:40:55: das glaube ich das kann das schon leisten.

00:41:00: aber Eltern müssen auf jeden Fall irgendwie mit an Bord kommen sonst hilft auch die beste Medienkompetenz Schulstunde nichts Und befällt es gerade nochmal ein, ich hatte einen Beteiligungsworkshop gemacht im Rahmen der JFMK.

00:41:12: Im Auftrag des hessischen Jugendministeriums mit ganz tollen jugendlichen und jungen Erwachsenen die auch sich zum Thema Social Media Altersgrenzen positioniert haben.

00:41:24: Ich meine das waren so sechzehn, siebzehn bis Mitte zwanzigjährige.

00:41:28: Die haben alle gesagt, hey wie super wäre das wenn Eltern bereits vor der Geburt ihres Kindes sich informieren könnten oder informiert werden würden ganz aktiv und angesprochen werden.

00:41:39: Ich fand es sehr erstaunlich hätte ich jetzt nicht von so Teenagern oder von so Anfang zwanzig Jahren erwartet dass sie genau da drauf gucken.

00:41:44: aber da denke ich gerade dran.

00:41:46: das scheint auch da scheint auch eine bevollene Akzeptanz in die Bevölkerung zu geben.

00:41:50: das finde ich gut Und eine Handlungsempfehlung, die auf ein Problem zurückgeht.

00:41:54: Dass sich sehr gut an einem prominenten Beispiel erläutern lässt und auch für uns in der Jugendarbeit wichtig ist.

00:41:59: Bevor die USK die unabhängige Selbstkontrolle unter Haltungssoftware sogenannte Nutzungs- und Interaktionsrisiken in die Altersbewertung – also das sind die, die diese Labels machen mit dem Alter – bevor sie das haben, einfließen lassen in die altersbewerbungen digitaler Spiele, also vor Jahrzehnten war FIFA!

00:42:17: Also heute EA Sports?

00:42:19: ab null freigegeben.

00:42:21: Ist ja nur Fußball, ist ja nur Kicken!

00:42:23: Und dann wurden die Kriterien im Jugendmedienschutz verändert und so wurde sehr schnell klar dass FIFA eben auch Glücksspielähnliche Elemente wie Lootboxes beinhaltet und das zur Gefährdung von Kinder beiträgt.

00:42:38: und Schwups war FIFA ab zwölf.

00:42:41: ich glaube gerade wird sogar über eine sechzehn diskutiert habe ich in einem online Magazin gelesen.

00:42:46: Also nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern für Jugendclubs.

00:42:48: Und Jugendzentren, Jugendarbeiten schwerer Schlag!

00:42:51: Denn dort wird ja auch gezockt.

00:42:53: Also Jugendzentrenden haben inzwischen auch Konsolen.

00:42:57: Dort wird auch Viehfahr gezockt ist eine gute Möglichkeit um mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen.

00:43:02: aber das passiert da unter pädagogischer Begleitung und eigentlich auch mit einem voreingestellten sicheren Modus was im Elternhaus übrigens nicht immer der Fall ist.

00:43:10: Ich würde sagen die Jugendarbeit ist dann viel verlässlichere Partnerin vor allen Dingen an solchen Jugendorten.

00:43:16: Und meine Studierenden in Jena, wo ich ja Jugendmedienschutz unterrichtet – die haben das immer sehr bemängelt.

00:43:20: Weil die teilweise im Jugendzentrum arbeiten und sagen sorry aber da ist was!

00:43:23: Das dürfen die Kids nicht spielen unter zwölf, aber ich bin doch dabei und das ist doch voll gut.

00:43:29: Das ist doch der perfekte Rahmen um es nachher auszuwerten.

00:43:33: Ja, und Handlungsempfehlung.

00:43:36: Das schlägt vor, dass ein sogenanntes erweitertes Erziehungsprivileg eingeführt wird – das wäre eine Änderung im Jugendschutzgesetz -, sodass eben auch in Einrichtungen der Kind- und Jugendhilfe Spiele gespielt werden können, die sonst wegen der Altersfreigaben nicht gespielt werde könnten oder beziehungsweise nur im Elternhaus, weil die Eltern dieses Erziehungsprivilegen haben.

00:43:57: Find ich total clever!

00:43:59: Dann damit fördert man natürlich dann den kompetenten Medienumgang.

00:44:02: Also, das finde ich wirklich... Das sieht auch nach so einer Petiteße aus.

00:44:06: Aber das macht einen großen Unterschied für uns in der Kinder- und Jugendarbeit oder insgesamt in der Kindertuchthilfe.

00:44:12: Und jetzt was sagt denn eine Profi wie Miriam Select zu den Handlungsempfehlungen?

00:44:18: Was gelungen ist und was nicht!

00:44:20: Also was gelungen ist, ist die Verantwortungsverschiebung zu den Plattformen.

00:44:23: Das ist der stärkste Teil des Papiers weil er weg geht von der Fiktion Medienkompetenz allein könnte strukturelle Risiken auffangen bzw ein Verbot alleine könnte den Kinderschutz hinreichend gewährleisten.

00:44:35: das ist super gelungen.

00:44:37: außerdem ist das ganze Papier selbst etwas was man als gelungen bezeichnen kann soll und muss.

00:44:42: Die klügsten Köpfe aus den unterschiedlichen Ressorts haben unterschiedliche Facetten eine große Übersicht über die Studienlage und Kinder- und Jugendliche wurden beteiligt.

00:44:53: What's not to love as a Democrat?

00:44:55: Dieses ganze Papier ist ein beispiellhafter Vorgang, wie ich mir in ganz vielen anderen Stellen auch so wünschen würde.

00:45:02: Was nicht gelungen ist liegt gar nicht am Papier selbst sondern an dem was jetzt danach kommt und zwar erstens die Frage der Umsetzung in Zuständigkeit.

00:45:10: Sechsundfünfzig Empfehlung aber kaum eine sagt wer sie umsetzt mit welchen Ressourcen in welcher Verfahren bis wann.

00:45:17: das meine Kritik nicht an der Kommission Und die musste das gar nicht liefern.

00:45:20: Das war ja nicht ihr Auftrag, aber genau da liegt das Risiko – nämlich an der Frage von wer für diese ganzen Maßnahmen jetzt letztlich die Verantwortung übernimmt?

00:45:29: Was auch nicht gelungen ist, ist die Berichterstattung über die fifty-six Handlungsempfehlungen, die so differenziert sind, aber häufig zugespitzt wurden auf eine Zahl, nämlich dreizehn und die Frage der Altersverifikation, die dann doch wieder nur die Debatten überschattet hat über die ansonsten so vielfältigen Hinweise, Handlungsempfehlungen und Richtigstellungen im Verhältnis Staat Eltern Kind.

00:46:00: ZELEK hat es gerade angesprochen.

00:46:02: Wir kommen

00:46:03: nun doch noch ein bisschen ausführlicher zu dem, was sich hinter dieser Handlungsempfehlung, der Frage nach der Altersgrenze verbirgt.

00:46:12: Was letztendlich in Sachen Berichterstattung passierte hatten wir in der letzten Folge treffsicher vorausgesagt.

00:46:17: alle hielten sich an die Frage nach den Alterskränzen auf.

00:46:20: auch das Ministerium baute seine Kommunikation nahezu ausschließlich da so drum herum und viele andere teilweise auch wichtiger Punkte, wie ich finde wurden kaum beachtet.

00:46:30: Ich hatte in der letzten Folge ja noch gemutmaßt, dass kein eindeutiges Alter empfohlen wird.

00:46:34: Und das hat sich bewahrheitet wenn ich das so sagen darf nämlich die Kommission hat eine Art Trick angewendet um einerseits dem großen Wunsch der Politik und auch den Wunscht vieler Eltern gerecht zu werden und andererseits aber auch ausdrücken zu können Dass sie sich in Bezug auf eine konkrete Zahl eigentlich gar nicht einig werden konnten.

00:46:51: Aber denen europäischen Rechtsrahmen achten wollen Nationale Alleingänge finde ich sinnvoll halten was echt ein Fortschritt ist wie ich finde in der jetzigen Debatte und dass sie vor allen Dingen verstehen, dass die Plattformanbieter in der Pflicht sind.

00:47:03: Und das Sie sehen, dass ein Verbot weitreichende Folgebüt sich

00:47:06: bringt."

00:47:08: die sich dann auf bestimmte riskante Funktionen beziehen.

00:47:35: Und Alternative zwei setzt nicht auf eine eindertische Altersgrenze, sondern zieht auf eine Änderung im Digital Services Act ab, wonach einzelne Accounts, Dienstes oder einzelne Funktion für bestimmte Altersgruppen eingeschränkt werden.

00:47:49: Und das würde bedeuten, dass Aufsichtsbehörden im Jugendmedienschutz die Angebote prüfen und dann Beschränkungen für anlassen können – das gibt es ja jetzt auch schon teilweise!

00:48:03: Zielführend ist aus meiner Sicht alles, was an der Gestaltung der Angebote und Dienste ansetzt.

00:48:08: Sichere Voreinstellungen für Jugendaccounts, Jugendschutz bei Design oder Jugendschutz bei Default mehr Kontrolle über Empfehlungsalgorithmen – das sind Empfeilungen die Schutzbefähigung und Teilhabe ausbalancieren können.

00:48:19: Denn das eigentliche Problem ist ja nicht dass Kinder online sind sondern wie die Angebote gestaltet sind!

00:48:25: Stark finde ich auch die Forderung nach systematischer Jugendbeteiligung, mehr Forschungen und die Umsetzungsstrategie am Schluss.

00:48:32: Die sagt nämlich das Papier allein schützt noch kein Kind.

00:48:35: wir müssen ins Handeln kommen und alle müssen mitmachen.

00:48:39: weniger zielführend finde ich die Empfehlung ausgerechnet bei der heißesten Frage der frage eines gesetzlichen Mindestalters für Social Media.

00:48:46: da konnte sich die Kommission wohl nicht auf eine klare Handlungsoption einigen sondern legt jetzt zwei Alternativen vor eine starre gesetzliche Grenze ab Dreizeln oder alternativ neue Regelungen im DSA zu alters begrenzten Einzelfunktionen bei Plattformen.

00:49:00: Aus der Innsicht der Kommission macht das diplomatisch sein, aber wissenschaftlich widerspricht es eben genauer der Grundlegung von gleichberechtigten Schutzbefähigungen und

00:49:08: Teilhabe.".

00:49:09: Da widerspricht die Option der klaren Altersgrenze der unmittelbar davor erfolgten Problembeschreibung, die differenziert die Nachteile und Umsetzungsschwierigkeiten dieser Lösung aufhechert.

00:49:20: Also Gleichbehandlung ungleicher Dienste, Teilhabeverluste, Umgehungsanreize, Verdrängung in unregulierte Räume.

00:49:27: Und dass die Handlungsempfehlung bei einer Social-Media Altersgrenze von Dreizehn gleich im nächsten Satz dann davon spricht, das Erziehungsrecht der Mütter und Väter gewahrt bleiben soll lässt vollkommen offen was diese Forderung eigentlich für so eine starre Altersgrenze bedeutet.

00:49:41: Außerdem ist dieses Doppel-Szenario politisch gefährlich glaube ich weil es zu Rosinenpickerei einlädt.

00:49:47: Die Politik nimmt sich das plakative Verbot ab dreizehn und lässt die fünfzig anderen mühsameren Empfehlungen dann liegen.

00:49:54: Auch der Reflex jetzt für jedes neue Phänomen, wie im Bericht die AI-Kompagnen sofort wieder eine Altersgrenze zu fordern statt an die Gestaltung der Systeme ranzugehen muss eigentlich überraschen.

00:50:05: Und zum Schluss arbeiten die Empfehlungen an mehreren Stellen mit der Notwendigkeit der Altersfeststellung entweder zur Durchsetzung von Altersgrenzen oder zur Altersermittlung für das Vorhalten von altersgerechten Angeboten.

00:50:16: Das ist grundsätzlich nachvollziehbar, finde ich.

00:50:19: Aber es macht einen riesigen Unterschied ob sich ein einzelnes Angebot im Rahmen der Privatautonomie Vertragsfreiheit dazu entschließt Altersüberprüfung einzuführen oder ob ein Gesetzgeber sich zu flächendeckenden Einführungen von verpflichtenden altersüberprüfungsverfahren entscheidet.

00:50:34: dafür gelten viel höhere Maßstäbe und das Staat ist eben unmittelbar an die Grundrechte gebunden dabei.

00:50:39: Und diese Differenzierung die vermisse ich in dem Papier.

00:50:42: Grundsätzlich aber liefert die Kommission einen guten reflektierten Kompass.

00:50:46: Jetzt muss halt die Politik widerstehen, sich pointiert nur diejenigen Empfehlungen rauszupicken, die der politischen Agenda dann entsprechen und dann günstig umzusetzen sind.

00:50:55: angezeigt ist eben eine Gesamtstrategie

00:51:01: Jendrik, ich bin einfach so dankbar für diese Einschätzung von Miriam Zelleck und Stefan Dreyer.

00:51:06: Weil ich finde das ergänzt unsere Perspektiven hier nochmal sehr gut.

00:51:10: Und deshalb noch mal an beide vielen, vielen Dank!

00:51:13: Das ist vieles dabei.

00:51:14: wir werden nicht auf alles eingehen aber Stefan hat es gerade angesprochen und Miriam auch schon.

00:51:19: wie erwartet waren die Reaktionen auf diesen Trick der Kommission nun besonders emotional vor allem von jenen die sich für eine vierzehn oder eine sechzehn ausgesprochen haben?

00:51:30: Aber auch von denen, die sorry not sorry einfach nicht verstanden haben wie gesetzlicher Jugendmedienschutz funktioniert.

00:51:37: Es wird gerade zur Unterzeichnung von offenen Briefen und Petitionen aufgerufen, auf LinkedIn gepöbelt und das finde ich auch ganz schön schockierend.

00:51:46: ehrlich gesagt es wird die Expertise der Kommission angegriffen Und ich glaube wir müssen hier dringt nochmal eine Lanze für diese Kommission brechen.

00:51:54: Egal wie wir die Handlungsempfehlungen finden, diese achtzehnköpfige unabhängige Kommission hat in gerade mal neun Monaten ehrenamtlich neben ihren Jobs in Führungspositionen und eigenen Forschungsprojekten wirklich Großes geleistet.

00:52:09: Und das nicht auf der Basis von so Gefühlen sondern von interdisziplinärer wissenschaftlicher evidenzbasierter Arbeit.

00:52:16: Die Rhetorik einer einiger sogenannte Expertinnen im Internet lässt aus meiner Sicht leider parallel zu dieser Rhetorik zu, die wir von sogenannten Impfkritikerinnen kannten rund um die Corona-Impfung.

00:52:30: Und das ist nicht nur unfair und ganz schön simpel – ich würde auch sagen dumm!

00:52:34: Sondern es greift auch demokratische Prinzipien an.

00:52:36: Wir brauchen solche ExpertInnen, echte ExpertInne aus der Forschung, aus der Praxis und ihrer Abwägung unter hohem politischen und gesellschaftlichen Druck vor allen Dingen wenn gerade wieder alle im Wahlkampfmodus sind und sich eh nur etwas rauspecken was sie Und leider hat sich auch Bundesfamilienministerin Karin Prien von diesem Druck beeinflussen lassen, was unter anderem ihre Kommunikation auf Social Media zeigt.

00:53:01: Zur Pressekonferenz wurde in mehreren Postings von ihr und ihrem Team deutlich gemacht, dass für sie eigentlich nur alternative Eins infrage kommt – eine feste Altersgrenze ab drei Zehn!

00:53:13: Es werden zwar in diesen Posts beide Alternativen vorgestellt, das will ich nicht verschweigen aber scheint doch irgendwie sehr klar zu sein, worum es ihr kommunikativ geht….

00:53:22: Und dass man die Komplexität auf Social Media reduziert, geschenkt.

00:53:25: Das kennen wir auch beide, ne?

00:53:27: Dass man mal einfach so ein bisschen die Komlexität rausnehmen muss – geschenk alles gut!

00:53:32: Aber das missachtet ganz schön die Komplexität von Jugendmedienschutz und führt auch die sehr differenzierte Arbeit der Kommission Ad-Absurbo.

00:53:39: Und natürlich ist diese Dreizehn auch für viele, die eine Altersgrenze fordern viel zu niedrig.

00:53:45: Sie wollen nach wie vor ne Vierzehn, sie wollen ne Sechzehn und auch denen kann es Karin Prinya gerade nicht recht machen!

00:53:51: Dann ist die Bundesschülerinnenkonferenz, die sofort wieder aufspringt sagt hier wir wollen gar keine Alterskränzen, diese Handlungsempfehlungen, die missachten irgendwie unsere Perspektiven.

00:54:02: also klar man kann's nie beim Recht machen.

00:54:04: aber diese Defamierung das verstehe ich ehrlich gesagt nicht.

00:54:09: Wie geht es denn jetzt eigentlich mit diesen Handlungsempfehlungen weiter?

00:54:13: Die Kommission wird im September ihren Abschlussbericht vorlegen, wie wir eben schon gesagt haben und daraus soll dann eine coherente Gesamtstrategie hervorgehen.

00:54:20: Die regelt dann, wer welche Verantwortung und wer die Zuständigkeit hat.

00:54:24: Aber interessant!

00:54:25: Die Kommision empfiehlt auch jetzt schon so einer Art Sofortprogramm bis Ende XXVI aufzulegen, obwohl wissend dass der Prozess sich noch deutlich verzögern könnte weil's ja auch um Gesetzesänderung geht dieses parlamentarische Verfahren normal durchlaufen müssen.

00:54:39: Und welche Auswirkungen das alles nun genauer für die Jugendarbeit und Jugendverbandarbeit hat, wo es konkret um Fördermittel usw.

00:54:45: geht?

00:54:46: Das können wir noch nicht sagen an dieser Stelle.

00:54:48: aber die Frage ist, wo im parlamentarischen Verfahren noch echtes Lobby irgendwie wirksam ist und ob sich die Abgeordneten nicht nur einfach auf die Handlungsempfehlung verlassen was ja irgendwie auch legitim wäre.

00:54:59: in jedem Fall bedeutet dass auch das war sicher nicht die letzte Folge zum Thema Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt.

00:55:16: Wir kommen zu unserem jugendpolitischen Ticker und wir haben es schon fast selbst nicht mehr geglaubt.

00:55:21: Und wurden auch da mal wieder positiv überrascht, aber ich musste auch ehrlich gesagt ein bisschen lachen.

00:55:26: dank der Jugendverbands Memes auf Insta dazu die Förderaufrufe für die neue runde demokratie leben wurde noch am dreißigsten juni veröffentlicht.

00:55:34: ja im juni wie angekündigt Aber halt auf den letzten Drücker könnte man sagen.

00:55:41: Zwischen dem dritten August und dem vierten September, das ist praktisch überall in den Sommerferien, das muss man auch mal sagen... können Interessenbekundungen in Form von Projektbeschreibung eingereicht werden.

00:55:52: Diese werden dann in Stufe eins durch unabhängige Sachverständige gesichtet, dann werden die als geeignet eingestuften Projekte in Stuf zwei zur Antragstellung aufgefordert.

00:56:02: und die abschließende Entscheidung wer dann auch wirklich gefördert wird das trifft dann des BMW FSFJ.

00:56:08: Der früheste Maßnahmenbeginn ist der erste Januar, das hatte man auch angekündigt und künftig soll es vier Ebenen geben auf denen der Bund Projekte ihr fördern will.

00:56:18: Es gibt die Programmebene in Kommune Landbund sowie die Ebene digitaler Raumpass.

00:56:22: zu dem was wir gerade schon alles erzählt und erklärt haben.

00:56:27: Es gab Sondervorhaben Integration und Teilhabe und besonders Schulen und Vereine sollen künftig mehr von den geförderten Projekten profitieren.

00:56:35: Und nicht nur der Zeitplan erscheint jetzt besonders ambitioniert, wie der Wissenstransfer oder die Personalfrage geklärt wird steht ja auch noch in den Sternen.

00:56:41: Es hagelt auf viel Kritik aus der Zivilgesellschaft an einem spezifischen Punkt.

00:56:46: In seinen Förderaufrufen weiß das Ministerium explizit darauf hin dass alle Organisationen sich um die Förderung bewerben das Haberverfahren durchlaufen können.

00:56:56: Das bedeutet, dass die Organisationen vom Verfassungsschutz überprüft werden können.

00:57:00: Und zuletzt hatte das Haberverfahren für viel Aufmerksamkeit gesorgt weil Kulturstaatsminister Wolfram Weimar buchläden durch dieses Verfahren überprüfen ließ und anschließend drei Läden von Wettbewerb um den deutschen Buchhandlungspreis Ausschluss.

00:57:15: Und eines der Probleme am Haberverfahren ist, dass diejenigen, die überprüft werden nicht erfahren welche Erkenntnisse vorliegen oder wie sie sich wehren können.

00:57:22: und das kann so Kritiker noch weiter zu einer Verunsicherung zivilgesellschaftliche Akteure führen auch für die, die sich insbesondere gegen Rechtsextremismus zur Wehr setzen.

00:57:33: Und zum Thema für Unsicherung müssen wir an dieser Stelle leider noch auf eine andere Gelegenheit zu sprechen kommen.

00:57:39: Die Veröffentlichung der sogenannten NGO Files!

00:57:43: Seit einer knappen Woche gibt es einen Online-Portal mit dem Titel NGOs Files, ein KI basiertes Dashboard das detaillierten Überblick über öffentliche Förderungen, Geldflüsse und Netzwerke von Deutschlands NGO bieten soll und hinter dem die AfD steckt.

00:57:59: Viele sind schon per einstweiliger Verfügung, dagegen vorgegangen dort erwähnt zu werden.

00:58:03: Und deshalb umfasst der Sucheindex aktuell heute ist Samstag noch vier Organisationen und während dieses Portal vorgibt ganz allgemein Informationen zur Finanzierung und die Netzwerke staatlich geförderte Organisation in Deutschland aufzuzeigen liegt der Fokus eigentlich viel enger.

00:58:21: es geht primär um Organisation aus den Bereichen Demokratie Klimaschutz oder auch Migration Und die Auswahl ist also durchschaubar.

00:58:30: Hier werden gezielt politisch unliebsame Akteure rausgegriffen und das zeigt sich auch daran, dass in dem Portal sogar politisch aktive Organisationen völlig ohne öffentliche Fördermittel sowie einige Bundesverbände gelistet werden.

00:58:46: Ja jetzt kommt was sehr, sehr wichtiges.

00:58:49: Geht nicht auf dieses Portal!

00:58:52: Google es nicht!

00:58:54: Schenkt ihm keine Reichweite keine weiteren Daten.

00:58:58: Denn, selbst wenn ihr auf dieses Portal geht und sagt naja aber wenn es jetzt nur noch irgendwie vier Organisationen sind die da drauf sind ich kann ja mal kurz gucken ob wir da dabei sind nein macht das nicht allein wenn er auf das portal geht auf diese Webseite schenkt ihr Klicks und schafft ihr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit.

00:59:16: Wenn ihr euch oder wenn ihr dort andere sucht dann treibt es sozusagen auch dort wiederum den Traffic nach oben.

00:59:23: Bitte geht da nicht drauf.

00:59:24: Wir appellieren dringend an euch, eure Neugierde nicht nachzugeben und außer der Kenntnisnahme der Existenz der NGO-Pfeils nichts weiter zu tun oder in die Wege zu leiten.

00:59:36: auf Bundesebene sind die Jugendverbände schon vernetzt zu diesem Thema.

00:59:40: also ihr werdet wenn ihr im Verband seid wenn ihr in Dachorganisationen organisiert seid sowieso was mitkriegen.

00:59:47: aber bitte geht da selbst nicht darauf.

00:59:50: Wir erwähnen das hier im Podcast, weil wir die Reichweite dazu haben und uns in der Pflicht fühlen euch zu warnen.

00:59:55: Weil andere vielleicht auch auf kommunaler Ebene zum Beispiel muss ja nicht jemand von der AfD sein ein bisschen unkritischer damit umgehen!

01:00:02: Und stattdessen laden wir euch dazu ein euren Sommer mit der Interessenbekundung für Demokratie Leben zu verbringen.

01:00:17: Beschimpfungen, körperliche Auseinandersetzungen – ein rassistisches Handzeichen.

01:00:21: Beim Planspiel Jugend- und Parlament im Deutschen Bundestag hat es gewaltig geknallt!

01:00:26: Und vor allen Dingen eine Partei sieht sich immer wieder als Opfer.

01:00:29: Surprise, surprise die AfD.

01:00:31: Jetzt soll geprüft werden ob und wie dieses Format verändert werden soll.

01:00:35: Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat sich der Sache angenommen um solche Vorfälle künftig zu verhindern.

01:00:41: Was

01:00:41: ist Jugend und Parlament eigentlich?

01:00:43: Im Juni diesen Jahres haben mehr als zweihundertfünfzig junge Erwachsener aus dem gesamten Bundesgebiet in dem... großangelegten Planspiel, jungen Parlament parlamentarische Verfahren nachgestellt und für vier Tage die Rollen von fiktiven Abgeordneten übernommen.

01:00:57: Und dann vier Tagen in Fraktionen aufgeteilt viel effektive Gesetzentwürfe beraten.

01:01:03: Wir wollen jetzt nicht darüber sprechen wer was gemacht hat oder wer wo wen angegriffen hat.

01:01:07: und das gefährliche Mimimi dieser einen Partei.

01:01:09: aber auch strukturelle Ebene haben wir da einige Fragen und wie immer wir stellen natürlich nur Frage.

01:01:16: Wir stellen wir immer nur Fragen genau.

01:01:18: Es

01:01:18: fällt immer wieder auf, dass bei von der Bundesregierung organisierten bundesweiten Bildungsveranstaltungen wie Jugend im Parlament aber auch bei Beteiligungs- veranstaltungen von Bundesministerien und aber auch von politischen NGOs – ich will das gar nicht auf die Regierungen irgendwie beschränken -, dass es da so gut wie nie eine pädagogische Ramung oder Begleitung gibt.

01:01:41: und auch nur sehr selten eine Auseinandersetzung der Organisatoren mit den Bedürfnissen der jungen Teilnehmenden.

01:01:47: In der Regel sind die ja so zwischen sechzehn und siebenundzwanzig, aber die Organisatoren, wenn dann beschäftigen Sie sich mit dem thematischen Anspruch?

01:01:56: Und die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich – aber ganz sicher nicht absichtlich böswillig!

01:02:01: Politik- und Verwaltung haben meist aus ihrer Rolle heraus andere Interessen an solchen Veranstaltungen als junge Menschen selbst Zielgruppe oder auch schlichtweg keine Erfahrungen mit dieser Art von Arbeit.

01:02:13: Fair enough!

01:02:14: Ihnen geht's... Und das Qua-Aufgabe darum, dass alles reibungslos läuft und das zum Beispiel Bundestagsabgeordnete oder Ministerinnen glänzen können.

01:02:24: Also werden Agenturen oder Träger beauftragt diese Veranstaltung zu organisieren und zu begleiten aber ohne einen Fokus auf die pädagogische Begleitung und oftmals eben auch ohne das Budget, das es dafür bräuchte.

01:02:36: ein Awareness Team alleine ist noch keine pädagogische Bekleidung.

01:02:40: Hinzu kommt, dass Agenturen wie im Falle von Jugend und Parlament würde ich sagen eher aus dem Bereich der Politikberatung kommen oder aus dem Veranstaltungsmanagement, nicht aber aus der politischen Bildung oder aus der pädagogischen Arbeit.

01:02:53: Das mag ganz sicher für eine bestimmte Art von Professionalität Abläufe sorgen und das ist super!

01:02:58: Und es sieht auch immer gut aus.

01:03:00: Sorgt aber nicht für das was junge Menschen bei solchen Formaten brauchen denn man verlangt doch ganz schön viel von jungen Menschen, die daran teilnehmen.

01:03:09: Sie reisen oft alleine an und dann aus Hintertupfingen in diese große Stadt Berlin... Und das ist natürlich auch ganz anders als ihr Heimatort.

01:03:18: Da müssen sie sich zurechtfinden, Sie müssen sich schnell in eine Gruppe von anderen jungen Menschen integrieren weil sie alleine oder vielleicht maximal zu zweit bei solchen Veranstaltungen teilnehmen aus einer Kommune oder aus einem Zusammenhang.

01:03:30: Sie bringen sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit sofern es auch der Anspruch der Veranstaltung ist dieses Diversität von dem alle reden.

01:03:36: und dann sollen sie sich innerhalb weniger Stunden wir reden ja von ein zwei drei täglichen Veranstalten Sie sollen sich innerhalb weniger Stunden nicht nur auf ein wohlwollend von nicht pädagogisch geschulten, erwachsenen geplantes Format einlassen oder auf Themen sondern auch noch alle sozial und politischen Konflikte aus ihrem Alltag ausblenden.

01:03:55: Also so richtig professionelle junge Leute sein!

01:03:58: Ich frag mich ist es wirklich der Anspruch den wir an junge Menschen haben sollten?

01:04:03: Und ich finde das total logisch dass dadurch Konflikte entstehen vor allem wenn vergessen wird, dass es sich bei den Teilnehmenden eben wirklich noch um Heranwachsende handelt die sich selbst im Prozess der Selbstpositionierung oder der Verselbstständigung befinden.

01:04:18: Dann kann auch die Umsetzung des Kernanliegens solcher Veranstaltungen gar nicht funktionieren.

01:04:23: und dieses Kernan Liegen ist ein Heeres in der Regel.

01:04:26: Junge Menschen sollen etwas über Demokratie lernen.

01:04:29: Und trotzdem sage ich jetzt... also in der Klammer sozusagen.

01:04:34: man kann auch kritisieren dass Plan-Spiele nur bedingt Lernräume sind für alle jungen Menschen und das sie eben auch nur bedingt inklusiv sind.

01:04:43: Aber darüber möchte ich jetzt nicht weiter reden, es gibt auch sehr gute Plan-Spiele aber es gibt viele sehr schlechte Plan- Spiele.

01:04:49: Aus meiner Sicht brauchen solche voraussetzungsvollen Lernprozesse zwingend eine pädagogische Begleitung.

01:04:55: Es braucht Fachkräfte, die nicht nur am gelingendes Format des Aussicht der Politik und der Verwaltung interessiert sind sondern Fachkräften, die dazu in der Lage sind Räume zu schaffen dass junge Menschen mit diesen ganzen emotionalen Gepäck das sie von Zuhause mitbringen an einen Ort kommen an dem Leute sind, die sie nicht kennen und sich trotzdem wohlfühlen.

01:05:14: Und es braucht Fachkräfte, die Räume schaffen und auch halten können wenn das Konflikte gibt und unter bestimmten Regeln diese Konflikte auch ausgetragen werden können.

01:05:25: Und dass diese Regeln auch gemeinsam aufgestellt werden können auf der Basis demokratischer Werte.

01:05:30: Das findet sonst so einfach nicht statt!

01:05:34: Durch ausseher skandalisierenden Berichterstattung über Jugend und Parlament, da hat sich der Chef der Ausführenden Agentur des Planspiels so ein bisschen damit auf LinkedIn gerühmt dass die jungen Menschen die persönlichen Konflikte und Übergriffe mit den Regeln des Bundestags bearbeitet hätten.

01:05:50: Und das dies ein Zitat Lehrstück sei, dass unsere demokratischen Verfahren und Institution doch sehr stark sein.

01:05:56: Er schreibt selbsterkennbar aus der politischen Bildung – ich gebe ihm auch wirklich damit Recht!

01:06:01: dass es wichtig ist, bei solchen Sachen die Nerven zu bewahren.

01:06:04: Kenne ich selbst!

01:06:05: Ich mache selbst solche Beteiligungsveranstaltungen und man muss auch ein bisschen locker in die Hüfte atmen.

01:06:12: Aber ich glaube auch das mehr braucht als formale Verfahren.

01:06:16: Junge Menschen sind auch beim Plan spielen oder Beteilligungsformaten vor allen Dingen eines – junge Menschen Keine Erwachsenen und keine Profis.

01:06:25: Die können verdammt viel, aber wir müssen uns auch nicht wundern, dass die Emotionalität politischer Debatten wie wir sie gerade in dieser aufgeheizten Stimmung erleben, das die sich auf die Diskussion und auf das Miteinander junger Menschen dann an so einem fremden Ort auswirken.

01:06:41: Schauen wir doch einfach mal, wie es denn beim Kinder- und Jugendgipfel der Bundesregierung im Dezember in Bonnso läuft!

01:06:57: Die TUI-Stiftung veröffentlicht seit Jahrzehntin jedes Jahr die Studie Junges Europa und dafür befragt das Meinungsforschungsinstitut Jukov mehrere Tausend junge Menschen zwischen sechzehn und sechsundzwanzig Jahren aus elf europäischen Ländern zu ihren politischen Einstellungen ihrer Zukunftsperspektive und ihrem Verhältnis zur Europa.

01:07:16: Und die aktuelle Ausgabe zweitausendsechsundswanzig mit rund achttausend Befragten zeigt vor allem eins, der Optimismus junger Mensch nimmt weiter ab.

01:07:25: Und wir haben für euch die wichtigsten Fakten aus dieser Stiftung, die wichtigste Ergebnisse zusammengestellt und ein paar Zahlen mitgebracht.

01:07:32: Nur sechstens zwanzig Prozent glauben zum Beispiel dass es ihre Generation später einmal besser gehen wird als ihren Eltern.

01:07:40: das passt dazu zum abnehmenden Optimismus.

01:07:42: und zweiundfünfzig Prozent erwarten dass sich ihrer eigene Lebenssituation im Vergleich zu älteren Generationen verschlechtern wird.

01:07:50: Man kann auch daran messen mit dem Optimismus, dass der Anteil der optimistischen jungen Menschen von siebzig Prozent, zwei Taunendsehnten auf siebenundfünfzig in diesem Jahr sechsundzwanzig gesunken ist und den Deutschland zum Vergleich sankt der Optimismus in Zukunft im gleichen Zeitraum von vierundsechzig auf zweieinfünftig Prozent.

01:08:09: Insgesamt sind nur sechsenzwanziv Prozent mit dem Funktionieren der Demokratie im eigenen Land zufrieden.

01:08:16: Und da gibt es zwischen den europäischen Ländern deutliche Unterschiede, junge Menschen in Deutschland und Großbritannien bewerten das Funktionieren ihrer Demokratie deutlich positiver als befragte in mehreren Süd- und Osteuropäischen Ländern.

01:08:31: Wenn man auf die Verbindung zwischen EU mit diesen Ländern blickt dann gibt es ein Drittel der jungen Europäerinnen und Europäern die sich engere Verbindung wünschen.

01:08:39: Und ein weiteres Drittel findet das gegenwärtige Verhältnis genau Richtig, es geht in der Studie auch um das Thema Vertrauen.

01:08:47: Und Vertrauen hat die junge Generationen besonders in Wissenschaft, Polizei UN, NATO und weniger in den politischen Parteien in ihrem Land.

01:08:58: Viele jungen Europäer wünschen sich, dass Politik stärker langfristige Lösungen entwickelt anstatt vor allem auf aktuell die vielen Krisen zu reagieren.

01:09:08: Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität ist für junge Menschen mit zunehmender Bedeutung verknüpft und rückt stärker in den Vordergrund als noch vor einigen Jahren.

01:09:17: Das sind mal so die paar Fakten aus dieser Studie, was sagt uns das?

01:09:22: Jungpolitisch gesehen ist diese Studie ein weiteres mit drei Ausrufzeichen, deutsches Wahnsinnal für uns auch in Deutschland.

01:09:33: Wenn sich nichts von der Demokratie abverliehen, zunehmend das Vertrauen des Politik ihre Probleme wirksam löst.

01:09:39: Während junge Menschen in Polen vergleichsweise optimistisch in den Zukunft blicken sind sie in Griechenland besonders pessimistisch und kritisch gegenüber Politik und Demokratie.

01:09:47: Und in Deutschland bleibt die Zustimmung zu Demokratie und EU hoch.

01:09:51: Gleichzeitig ist der Zukunftsofzimismus in den vergangenen Jahren deutlich gesunken.

01:09:56: Insgesamt zeigt sich da europaweit die Lebensrealitäten unterscheiden sich aber der Wunsch nach einer handlungsfähigen Politik besseren Zukunftsperspektiven verbindet viele junge Menschen, sind bereit Verantwortung zu übernehmen und die Politik ist jetzt gefordert Vertrauen zurückgewinnen, zurückzugewinnen und glaubwürdige Zukunftspperspektiven zu schaffen.

01:10:25: Und wieder mal müssen wir über das Thema Wehrdienst sprechen, denn es gibt nur endlich eine wissenschaftliche Studie dazu wie junge Menschen auf den neuen Wehr-Dienst blicken die nicht mit heißer Nadel von Nachrichtenportalen in Straßenumfragen gestrickt worden ist.

01:10:37: Die Juwelstudie Jugend und Wehr Dienste Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen zum neuen Wehrdienst ist eine bundesweite Online-Befragung der Universität Hildesheimen und der Gürtel-Universität Frankfurt.

01:10:49: Zwischen Februar und März XXV wurden mehr als viertausend einhundert junge Menschen im Alter von fünfzehn bis dreißig Jahren zu ihrer Informiertheit, ihren Einstellungen und ihrem Vertrauen in politische Entscheidungen rund um den neuen Wehrdienst befragt.

01:11:02: Und das Ziel der Studie war es erstmals gezielt die Perspektiven derjenigen einzufangen, die von der neuen Regelung selbst betroffen

01:11:09: sind.".

01:11:10: Und die Studie zeigt, wie junge Menschen darauf blicken und das Ergebnis ist deutlich differenzierter als viele Debatten vermuten lassen.

01:11:17: Übrigens auch im eigenen Verband es gibt nicht eine Meinung oder eine Wahrnehmung.

01:11:23: mehr als achtzig Prozent der Befragten sagen dass sie das Thema beschäftigt.

01:11:28: gleichzeitig fühlen sich viele nur teilweise ausreichend informiert.

01:11:32: Viele wissen zwar, wer vom neuen Werldings betroffen ist.

01:11:35: Aber bei ganz konkreten Fragen zum Ablauf zu den Tätigkeiten und Einsatzmöglichkeiten gibt es große Wissenslücken.

01:11:42: Rund forty-two Prozent sagen sogar, dass sie sich nicht gut genug informiert fühlen um sich überhaupt eine fundierte Meinung zu bilden!

01:11:50: Und auch bei der Bewertung des neuen Wehrdienstes zeigt sich kein klares Ja oder Nein.

01:11:56: Knapp neunzwanzig Prozent finden die Einführung gut, dreinfünfzig Prozent lehnen sie eher oder deutlich ab.

01:12:02: viele bewegen sich dazwischen.

01:12:04: junge Menschen setzen sich intensiv mit der sicherheitspolitischen Lage auseinander und ihre Haltung ist da oft ambivalent.

01:12:10: Sie sehen die Herausforderungen wägen aber gleichzeitig persönliche Folgen und Eingriffe in Ihre Lebensplanung ab.

01:12:17: Bei der Frage nach der eigenen Bereitschaft zu dienen, da wird es noch deutlicher.

01:12:23: Fast zwei Drittel können sich einen freiwilligen Wehrdienst nicht vorstellen – nur etwa ein Viertel wäre grundsätzlich dazu bereit.

01:12:31: Noch geringer ist das Interesse an einer dauerhaften Karriere bei der Bundeswehr.

01:12:40: Besonders kritisch fällt dabei das Urteil über die Politik aus und ich würde sagen, dass spannt den Bogen zur Tui-Studie, die du gerade vorgestellt hast.

01:12:47: Nur achtzehn Prozent vertrauen darauf, daß die Politik in dieser Frage die richtigen Entscheidungen trifft.

01:12:54: Und nur rund jeder Zehnte hat es Gefühl, dass die Meinung junger Menschen beim Thema Wehrdienst wirklich ernst genommen wird – also bei anderen Themen glaube ich ist das ganz ähnlich inzwischen aber da natürlich angesichts der Debatten der vergangenen Monate noch mal ganz eklatant!

01:13:08: was auch herauskommt und das ist nicht neu.

01:13:12: Nur sechs Komma drei Prozent der Befragten glauben, dass Politikerinnen und Politiker den Alltag junger Menschen kennen.

01:13:18: also diese Entfremdung von den Lebenswelten junger menschen durch diejenigen, die nachher die Gesetze machen, dass sie immer größer wird Das ist, glaube ich... also das ist sehr augenscheinlich.

01:13:29: Ist ja auch, würde ich sagen, auch Kernelement dieses Podcasts!

01:13:33: Fast drei Viertel dagegen sind überzeugt dass die Debatte vor allem von den Perspektiven ältere Generationen geprägt wird.

01:13:39: wir sprechen hier von seventy-vier Prozent.

01:13:42: Das ist auch nicht wenig und trotzdem bin ich immer ein bisschen vorsichtig bei sowas weil ich mir denke es geht ja nicht darum einzige Generationen gegeneinander auszuspielen.

01:13:50: Es ist uns ja auch jemand großes Anliegen im Podcast.

01:13:53: Aber man kommt eben ganz schnell auch allein aufgrund dieses demografischen Wandels.

01:13:59: Ganz schnell auf die Idee, dass es hier doch um ein Gegeneinander geht, weil es ältere nicht mehr so betrifft wie Jüngere.

01:14:05: Hört gerne da nochmal unsere Folgen nach.

01:14:08: zum Thema Wehrdienst!

01:14:10: Ja, in der Studie wird es ja deutlich.

01:14:12: Junge Menschen wünschen sich vor allem mehr transparente Informationen, echte Beteiligungen und eine politische Debatten, die ihre Perspektiven ernst genommen werden – auch ganz unabhängig davon ob sie den neuen Wehrdienst befürworten oder ablehnen.

01:14:24: Das ist ja auch etwas was wir in den vergangenen Monaten in unseren eigenen Strukturen gemerkt haben dass man diese Räume schaffen muss wo Leute sagen können ich würde das machen!

01:14:32: Ich würde zur Bundeswehr gehen.

01:14:34: also auch wir sind da in der Pflicht Und vor allen Dingen gerade bei so einem Thema, dass natürlich die Zukunft so enorm beeinflusst.

01:14:41: Aber was erzählen wir euch eigentlich?

01:14:43: Ich glaube das ist ein Satz, den können wir mal aufnehmen und immer wieder abspielen.

01:14:47: Es ist völlig klar junge Menschen müssen an alle beteiligt werden, was sie selbst auch betrifft!

01:15:01: Ja Jendrik ich frag mich gerade wie wir von diesen hochpolitischen Themen... und komplexen Angelegenheiten, die wir jetzt hier schon in den ersten eineinhalb Stunden besprochen haben.

01:15:10: Wie wird da jetzt so was hinkommen?

01:15:11: Wo es eigentlich auch ein bisschen um Spaß geht aber eigentlich auch nicht!

01:15:16: Wir haben schon vorhin im Intro darüber gesprochen.

01:15:18: Es war vergangenes Wochenende unglaublich heiß.

01:15:20: Und ja das ist nicht des Wetter Das ist der Klimawandel.

01:15:25: Früher war es nicht auch schon so warm.

01:15:27: Und nein, wir sollen nicht einfach mal froh sein dass es so warm ist weil es ist ja Sommer!

01:15:32: Denn das wird der kälteste Sommer gewesen sein den Kinder heute erleben.

01:15:36: Aber kommen wir zu den schönen Sachen.

01:15:37: hier fangen gerade überall die Sommerferien an.

01:15:39: ihr fahrt alle viele von euch würde ich sagen in Zeltlager und Freizeiten und Ich glaube ich gehe davon aus ich befürchte dass der eine oder andere heiße Tag euch dort auch noch bevorsteht.

01:15:51: Und wir, Jendrik und ich als alte Häsinnen der Jugendfreizeiten- und Zeltlager haben in unserem Archiv gekramt.

01:15:59: Für euch fünf unserer Lieblingsdinge gegen Hitze zusammengestellt!

01:16:04: Und vorweg gesagt, man kann so viele Methoden umbauen, dass sie gegen Hitze helfen.

01:16:08: Also der werde ich bestimmt auch noch voll kreativ.

01:16:11: Tipp eins wäre an dieser Stelle mal der Schwammstaffellauf.

01:16:15: also es gibt ja so einen Staffellauf wo man den Start weitergibt und so weiter.

01:16:18: das kann man auch super mit einem Schwamm machen, der in Wasser getrieft ist wenn man denen weiter geht und vielleicht nochmal ein bisschen extra drückt bei der Staffelübergabe.

01:16:25: dann Da hat man auch eine schöne Erfrischung und man kann sogar dann schauen, wenn man Wasser sparen arbeiten will.

01:16:31: Dass die Gruppe sogar noch einen extra Punkt bekommt, der am Ende das meiste Wasser in dem Schwamm hat und nicht der Versuchungen erlegen ist den Schwamm irgendwie auszuquetschen um sich mit dem Wasser zu erfrischen

01:16:40: Geht auch super mit Wasserbomben übrigens.

01:16:42: Wasserbomben kann man auch in so einem Staffel auf Superweiter geben, aber eigentlich macht es am meisten Spaß nicht mit Wasser bomben gegenseitig zu bewerfen.

01:16:48: Sind wir mal ehrlich?

01:16:50: Es ist dann also auch wichtig irgendwie darüber zu reden wie das bedeutet wenn man sowieso Sprung irgendwie der Wasserbambe irgendwo hinbekommt.

01:16:56: Nichtsdestotrotz!

01:16:57: Man ist wie Eierlauf Man kann es auch mit ganz vielen unterschiedlichen Methoden irgendwie kombinieren oder verändern.

01:17:03: Ich war immer so talentiert, wenn ich Wasserbomben geworfen hab sind die nie geplatzt.

01:17:06: Die sind da einfach hingefallen und dann wurde ich selber damit abgeworfen.

01:17:09: So ein Typ war ich früher auf Kindergeburtstag in meinem eigenen ... Bin ich immer noch?

01:17:13: Ja, das bin ich immer nog.

01:17:14: Also,

01:17:15: will ich gar nicht irgendwie ... Das will ich garnicht leugnen!

01:17:17: Ist bei mir immer

01:17:18: noch

01:17:18: so.

01:17:18: Oder andere Fangen, wo ich immer denke, hey werfe ich so wenig dass du die fangt... ja okay.

01:17:24: Tipp zwei ist Wassermelone morgens in einem Kühlbox Das geht mit Trinkpäckchen, das geht mit anderen Sachen.

01:17:30: Aber vor allem Wassermelone.

01:17:31: Morgens mal ins Eisfach oder in den Kühlbox legen.

01:17:34: Das ist nachher richtig geil!

01:17:36: Wenn man das dann nimmt es eine super Erfrischung.

01:17:38: Wassermelone besteht da aus viel, viel Wasser steckt ja schon im Namen.

01:17:42: Das is gesund und total erfrischen.

01:17:44: Aber Honig Melone besteht nicht nur aus Honig.

01:17:48: Wir sind

01:17:50: ein Bildungs-Podcast!

01:17:51: Kein Wunder, dass wir irgendwie in der Top Ten der deutschen Bildungspodcast auftauchen.

01:17:56: Trotzdem sei es auch mal gesagt man muss nicht unbedingt trinken um sich zu hydrieren.

01:18:00: Auch Essen hat Flüssigkeit und Kinder vergessen bei Hitze oft zu essen.

01:18:05: das sage ich jetzt auch als ehemalige Zeltlager Küchenfee also.

01:18:08: es geht auch darum Snacks über den Tag anzureichen oder eben zur Verfügung zu stellen auch zwischen den Hauptmalzeiten, weil man eben auch über das Essenflüssigkeit aufnimmt.

01:18:18: Wenn man doch beim Wasser bleiben möchte dann kann man die Wassercallenge machen.

01:18:22: Jede Gruppe wie groß auch immer kann man dann vorher einteilen bekommt ein Zehn Liter Kanister und der muss bis zum Abend leer sein.

01:18:28: oder ist nicht gemeint dass man ihm die Blumen gießen soll oder sonst was sondern er muss getrunken sein.

01:18:33: und dann kann Man auch davon ausgehen wenn man die Gruppen entsprechend einteilte es zumindest mal einen Grundlevel an Hydration am Abend oder dem Tag über vorhanden gewesen ist.

01:18:43: Ja, als Küchenfee mit Sanitätsdiensterfahrung sage ich.

01:18:47: Trinkspiele ja!

01:18:49: Aber Achtung, lieber mehrere kleine Trinkspiele und Trinkgelegenheiten über den Tag verteilen.

01:18:54: Weil es gibt ja so Spezialisten die dann sagen geil ich versuch diesen Kanister irgendwie noch zu ächzen oder so.

01:19:00: ne?

01:19:01: Zu viel Wasser trinken und zu schnell Wasser trinden kann auch gefährlich sein!

01:19:06: Also das ist wirklich meine Erfahrung.

01:19:08: und ja dass mit Westen und Co und Kühlmöglichkeiten da sind wir wieder bei der Kühlbox wenn man bestimmte Zeltlager oder Freizeiten haben gar keine Möglichkeit auch was zu kühlen.

01:19:17: Das ist nicht so einfach, aber ich finde es wichtig über den Tag so viele Anreize wie möglich zu schaffen.

01:19:23: Dass Kinder was trinken, was essen im Schatten bleiben sich eine Mütze aufziehen.

01:19:28: vor allen Dingen genau und da müssen wir da sind wir natürlich auch als Leiterin in der Pflicht darauf zu achten.

01:19:34: Ich muss da gerade ein Lagerlöhle denken.

01:19:36: kennst du das mit diesem Krümel-Eistee?

01:19:39: Wie heißt

01:19:40: er bei euch?

01:19:41: Lagerlülle hieß ja so ein bisschen.

01:19:43: Der heißt überall anders und bei uns hieß der Lagerlöhle dieser Krümeleiste in Wasser aufgelöst, damit das Wasser ein bisschen Geschmack hat.

01:19:50: Ja ja!

01:19:51: Gab's aber bei uns immer nur einmal oder zweimal im Zeltlager?

01:19:54: Ich glaube nach dem Geisterfahrt und Sonntags oder so?

01:19:57: Weil das ist einfach auch im Zeldlager weil ihr seid ja glaub ich auch eher so Hausfreizeit-Typen Im Zeltlage wenn man draußen ist es zieht die Wespen an.

01:20:05: Das ist einfach viel zu gefährlich, weil wenn du das in so großen Bottischen hast wo unten so ein Hahn dran ist dann musst du extrem aufpassen dass da keine Westen ran gehen.

01:20:14: Also deshalb bin ich ehrlich gesagt ein bisschen gebranntes Kind auch, auch wieder da Küchenfee mit Sanitätsdiensterfahrung.

01:20:21: Das heißt es gab's bei uns nur zweimal und sonst gabs bei uns Wasser oder eben irgendwie kaltem Tee, den man ziehen lässt.

01:20:28: Aber Lagerlülle habe ich noch nie gehört.

01:20:30: Ich überleg grad wieder bei uns, die ist einfach Zeltlagertee oder so.

01:20:33: Also das war auch genau dieser Zitronen-Tee mit diesem gelben Deckel.

01:20:36: Den meinst du?

01:20:37: Ja, genau richtig!

01:20:39: Da könnten wir auch mal ein Teil in der Folge drüber machen welche Begrifflichkeiten eigentlich dasselbe meinen So meine ich.

01:20:44: Ah

01:20:44: okay, das schau nicht gerade über Zitronen-Tee!

01:20:46: Nicht über den Tee.

01:20:47: aber welche Begrifflichkeiten eigentlich dasselbe Aussagen aber überall unterschiedlich sind.

01:20:50: Stimmt, stimmt.

01:20:51: Könnte man immer machen.

01:20:52: Tipp Nummer vier die Eiswürfel Challenge.

01:20:54: Wer kann eigentlich ein Eiswüfe am längsten in der Hand halten bis er dann geschmolzen ist?

01:20:58: Danach sind die Hände schön gekühlt.

01:21:00: Man muss natürlich aufpassen Dass man sich damit nicht die Hände verkühlt muss auch sagen

01:21:07: Genau weil man kann auch Verbrennungen bekommen durch Eis.

01:21:10: Ja, also da kann man auch diese Eiswürfel Challenge als Staffel spielen.

01:21:16: Das geht auch, um das nicht zu lange in der Hand zu behalten und auch da wieder aus leidiger Erfahrung.

01:21:21: Keine Kühlpäcks ohne Tücher auf Kinderköpfe!

01:21:25: Auch die bleiben sehr gut an Hautkleben wenn sie zu kalt sind und führen dann eben auch zu sogenannten Verbrennungen.

01:21:31: also das reizt die Haut und es bleibt kleben.

01:21:35: deshalb... Die ganz cleveren sagen ja man habe ich jetzt auch gesehen übrigens Jantrik als es um Tipps ging für diese Hitzewelle unter Erwachsenen Kühlpad irgendwie, so ein Kühlpack frisch aus der Gefriertour irgendwo drauf.

01:21:46: Ich denke sorry also immer einen Tuch dazwischen, immer auch irgendwie gucken dass man es ein bisschen anfeuchtet weil alles andere ist auch ein bisschen zu gefährlich.

01:21:55: Absolut!

01:21:56: Tipp Nummer fünf letzte Tipp das Hitzeschutzfenster.

01:21:59: so könnte man's bezeichnen also zwischen zwölf und sechzehn Uhr gibt's einfach keine anstrengenden Geländespiele, Wanderung oder Sporttuniere.

01:22:06: Klingt trivial.

01:22:07: aber vielleicht einfach sein Programm so zu bauen dass man nicht in der prallen Sonne anstreggende Spiele macht.

01:22:12: das machen die meisten auch nicht auf ihren Freizeiten.

01:22:14: die meisten machen dann Workshops im Schatten, Invikatenspiele oder ähnliches.

01:22:20: Aber trotzdem den Tipp auch noch mal mitzugeben draufzuschauen wann ist eigentlich der Peak?

01:22:24: Der Hitze am Tag und seinen Programm eben danach auch auszurichten.

01:22:27: Ja Stichwort Hitzefest der Tagesplan.

01:22:30: da darf ich nochmal auf die Webseite von unserem geschätzten Kollegen Daniel Seiler verweisen, dem Jugendleiter Block.

01:22:36: Der hat nämlich so einen Entwurf gemacht den man auch auf dem Jugend-Leiter-Block findet wie ein hitzefester Tagesplan in einem Zeltlage oder einer Freizeit aussehen kann.

01:22:45: Verlikten wir euch nochmal an den Show Notes könnt ihr euch mal daran orientieren?

01:22:48: und... Also, das klingt vielleicht absurd.

01:22:51: Aber wie wär's denn mit mehr Nachtaktivitäten?

01:22:54: Es ist doch Zeltlager!

01:22:55: Ist doch egal wann Kinder ins Bett gehen.

01:22:57: also ja es gibt Frühaufsteherkinder Das sag ich auch.

01:23:00: ne wenn dann ab fünf irgendwie schon irgendwie Party im Zelt ist.

01:23:03: Diese Kinder gibt es aber es gibt auch die Kinder Die irgendwie nachts aktiver sind.

01:23:08: Das ist für Leiterinnen anstrengender aber man kann auch nachts wirklich wirklich schöne Sachen machen.

01:23:14: Aber bitte denkt auch dran Wasser is nicht unendlich.

01:23:18: Also auch da diese Wasserschlachten jeden Tag, die wirklich unglaublich viel Wasser verbrauchen.

01:23:25: Auch das finde ich problematisch, auch wenn wir da natürlich eine größer gelagerte Problematik jetzt wiederum auf Kinder und Jugendliche irgendwie abwälzen.

01:23:33: Die sollen Wasser sparen nur weil die Politik das nicht hinbekommt mit den Maßnahmen.

01:23:36: Ich finde trotzdem ... Wir haben ja in der Jugendarbeit einen Nachhaltigkeits- und Umweltschutz und Klimaschutzanspruch.

01:23:43: Das finde ich trotzdem wichtig zu beachten.

01:23:45: Aber letztlich ist es die Aufgabe der Politik Hitzeschutzpläne zu entwickeln oder diesen Klimawandel zu bekämpfen.

01:23:51: aber naja!

01:23:52: Wir sehen ja wie das gerade funktioniert.

01:24:02: Wir kommen zur Schlusskurve und schauen auf das, was in den nächsten zwei Wochen anliegt.

01:24:07: In Klammern wir machen ja eine Sommerpause.

01:24:09: Kleiner Spoiler schon mal!

01:24:11: Was liegt denn überhaupt in der nächsten Woche bei dir an Anna?

01:24:15: Ich fahre nach Schwerte und mache also NRW, ich fahr noch Schwerte.

01:24:21: Und mache dort einen Workshop mit dem Jugendring Witten.

01:24:24: Ich fahr nach Pforzheim und mache dort ein Workshop mit der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg.

01:24:30: Also sind nochmal so Tagesveranstaltungen und genau sind jetzt nochmal zwei Wochen bei mir wo ich noch mal relativ viel unterwegs bin und dann habe ich tatsächlich bis Ende August keine Reisen keine beruflichen Reisen.

01:24:44: Und nur Schreibtischarbeit, so Deadlines für Aufsätze, Konzepte entwickeln, Steuerkram erledigen, Sprechstunden machen für die vielen, vielen Termine, die dann ab Ende August bei mir anstehen.

01:24:56: Also es wird jetzt so ein Sommerferien... So bisschen wie Sommerferieren.

01:25:01: aber eigentlich werde ich trotzdem natürlich vom Schreibtische aus arbeiten und immer wieder hier in den See oder in den Fluss springen.

01:25:07: Wie ist das denn bei dir Jendrik?

01:25:09: Ja wenn ihr dieses Volk gehört, dann bin Vielleicht gerade auf dem Weg oder ich bin schon in Österreich, denn ich bin nächste Woche erst in Wien dann in Ungarn.

01:25:18: Bei so einer Jugendveranstaltung, einem jungen Kirchentag der Ungerischen Kirche und danach noch in Bratislava machen wir eine Woche eine Begegnungs-Jugendpolitische Reise um uns dort mal mit verschiedenen Playern zu treffen.

01:25:30: Und auch die Kollegen den Ungarn entsprechend zu supporten.

01:25:33: Die haben gefragt wollte nicht kommen und das mit uns machen?

01:25:36: darauf freue ich mich sehr!

01:25:37: Und da noch gibt es noch eine Gremienwoche noch ein paar Sachen abarbeiten denn dann bin ich vier Wochen raus.

01:25:43: Urlaub ist wert einige Wochen auf Borkum wieder verbringen wo auch sonst man.

01:25:47: ich gehe gerne wieder an den Ort, die ich schon kenne.

01:25:49: Da weiß ich dass sich entspannen kann zwischen durch ein bisschen Golf spielen.

01:25:53: Es bleibt das Dilemma des Bockes um keinen Golfplatz hat werden wir hier auch nicht lösen.

01:25:57: Wie schrecklich!

01:25:57: Ja ich weiss das sind die Probleme dieser Welt.

01:26:00: Nein ich versuche einfach mal vier Wochen runterzukommen an der Stelle weil ich merke es wird mal notwendig und dann wieder Mitte August starten zu können.

01:26:10: Ja, ich finde man merkt es auch unserer Folge an.

01:26:12: Wir gehen jetzt gerade auf fast die neunzig Minuten zu.

01:26:15: Es passiert gerade unglaublich viel!

01:26:17: Wir machen diesen Podcast ehrenamtlich nebenher, neben unseren normalen Jobs.

01:26:22: Wir machen das deshalb weil wir wollen dass der kostenfrei für euch bleibt.

01:26:26: Wir wollen damit kein Geld verdienen und aber auch keine Werbung machen.

01:26:29: also das heißt wir machen deshalb jetzt auch eine wirklich längere Sommerpause Nicht nur so eine Folge, die wir mal aussetzen, sondern tatsächlich gleich zwei.

01:26:39: Weil auch wir ein bisschen Erholung brauchen bei all dem was gerade so ansteht und deshalb hören wir uns erst wieder, sad, sad am siebzehnten August wieder!

01:26:50: Aber wenn ihr unseren Berufsjugendlich WhatsApp-Kanal abonniert habt dann kriegt ihr auch trotz der Sommerpause etwas von uns mit versprochen.

01:26:58: also da werden wir euch auf den laufenden halten weil es ist ja nicht so dass die Welt still steht in den kommenden Wochen.

01:27:04: Das heißt, wir nutzen diesen Kanal.

01:27:06: Machen immer mal wieder was auf Instagram aber verzichten sozusagen auf zwei Folgenaufnahmen bis siebzehnten August.

01:27:15: Deshalb abonniert uns auf WhatsApp!

01:27:17: Abonniert uns auch der Podcast-Platform eurer Wahl schenkt uns Stern und Bewertungen, kommentiert auf Instagram und Co.

01:27:24: Empfehlt uns lieben Leuten weiter!

01:27:27: Denn wir wollen auch in Zukunft kostenlos und unabhängig diesen Podcast anbieten können.

01:27:31: Das geht nur mit eurer Unterstützung und es geht auch nur wenn ihr uns Feedback gebt, weil sonst wissen we ja gar nicht ob wird das irgendwie richtig machen oder ob ihr überhaupt noch Bock auf uns habt?

01:27:40: Sonst verlängern wir nämlich harte Drohung, sonst verlängert wir nämlich unsere Sommerferien,

01:27:44: oder?!

01:27:45: Ja, auf jeden Fall.

01:27:47: Auf jeden Fall!

01:27:47: So werden wir's machen... Die Länge reicht aber auf jeden Fall und der Sommer ist perfekt dazu, um alle Folgen die ihr noch nicht gehört habt nachzuhören.

01:27:54: Das sind ein paar Stunden, aber so am Strand aufs Meer schauen... Nice!

01:27:58: ...und dann unsere Stimmen, unsere Inhalte.

01:28:00: als ich kann mir nichts schöneres vorstellen.

01:28:01: Es geht im Schatten mit einem kühlen Getränk.

01:28:04: macht es gut im Sommer.

01:28:06: passt auf euch auf.

01:28:06: an alle die irgendwo unterwegs sind kommt Heile wieder.

01:28:10: passt auf Euch auf Und wir hören uns ganz bald wieder.

01:28:13: Tschüssi

01:28:15: Berufsjugendlich ist ein Podcast für alle, die jugendpolitisch aktiv sind mit jungen Menschen arbeiten oder sich für die Interessen junger Menschen einsetzen.

01:28:44: Alle vierzehn Tage gibt es eine neue

01:28:54: Folge.

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