Folge 61: Shut up and take my money

Shownotes

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Instagram Dr. Anna Grebe: @medien.politik.partizipation

Instagram Jendrik Peters: @airjendrik

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00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zur Folge einu sechzig des Podcasts Berufs Jugendlich.

00:00:07: Wir sind Anank Rede und Jan-Drik Petersen.

00:00:08: Wir berichten alle zwei Wochen über das, was jugendpolitisch in Deutschland so los ist und wie man eine starke Verbündete oder einen starker Verbündeter für die Interessen von Kindern und Jugendlichen

00:00:17: werden kann.

00:00:18: Das Thema unserer heutigen Folge kommt von euch!

00:00:21: Es geht darum, was Mitgliedschaft in einem Verein oder Verband eigentlich bedeutet und warum es uns so schwer fällt darüber zu reden, was diese Mitgliedtschaft wirklich wert ist.

00:00:30: Außerdem geht es im jungenpolitischen Ticker um die neue digitale Beteiligungsplattform, um die Jugend- und Familienministerinnenkonferenz, um einen Personalwechsel an der Spitze der deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

00:00:41: Und ein neues Papier der Arbeitsstelle Eigenständige Jugendpolitik bei der AGJ.

00:00:49: Anna!

00:00:50: Zwei Wochen sind vergangen?

00:00:51: Was war bei dir los?

00:00:52: Warst du wieder viel

00:00:53: unterwegs?!

00:00:54: Na, ich nenne jetzt nur mal ein Highlight.

00:00:56: Natürlich besteht wie immer meine Zeit nur aus Highlights!

00:00:59: Ich war in Forzheim bei einer Veranstaltung der Servicestelle Kinder und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Akademiestandort für Kinder und Jungparlamente Und diese Veranstaltung hatte einen sehr klangvollen Titel Segeln bei Gegenwind.

00:01:15: Das ist weitestgehend bekannt, ich komme aus den Bergen, komme aus dem Schwarzwald und nicht von der Küste aber ich fand das sehr spannend und durfte dort einen Vortrag halten zum Thema Widerstände begegnen.

00:01:27: denn Also es hat sich auch da wieder rausgestellt, viele Fachkräfte müssen immer noch ziemlich hart gegen Politik und Verwaltung argumentieren.

00:01:34: Oft auch gegen die eigenen KollegInnen wenn's um die Sinnhaftigkeit von Kinder- und Jugendbeteiligung geht.

00:01:39: also da reicht nicht das Argument so hey ist es einfach ihr Recht das steht in der UN Kinderrechtskonvention sondern man muss wirklich noch viele viele weitere Argumente anführen.

00:01:48: und das war ein toller diskussionsreicher Tag mit sehr motivierten und auch kreativen Leuten vielen Einzelkämpferinnen die so ganz alleine in der Kommune im geringen Stellenanteil dieses Thema voranbringen.

00:02:00: und ich habe mich sehr gefreut dort auch zwei alte Weggefährten wieder zu treffen, nämlich so aus meiner Verbandszeit.

00:02:06: Aus der ehrenamtlichen Zeit also Easy und Hucky, Stefan & Dominic heißen wir richtig!

00:02:12: Und die kenne ich jeweils sechszehn beziehungsweise achtzehn Jahre und verbindet viel in aus der Ehrenamtliche Zeit im Jugendverband.

00:02:18: und ich finde es immer wieder schön dass ich in meinem Hauptberuf jetzt auch Leuten begegnet dich aus dem Ehrenamtkenne Und die genauso Brennen für die Rechte und Interessen von jungen Menschen, das fühlt sich gut an.

00:02:31: Auch so weit weg irgendwie von zu

00:02:32: Hause.".

00:02:33: Ja, auch deine Wochen waren voll.

00:02:36: Stehen die Pfingstferien vor der Tür und vorher muss einfach noch ganz viel gemacht werden?

00:02:39: Was verwehrt ihr so los?

00:02:40: Die Pfingsferien stehen vor der Türe.

00:02:42: ich habe tatsächlich eine Woche Urlaub aber das ist eher was für die Schlusskurve.

00:02:45: Ich brenne auch noch weil gestern Abend stand ich auf der Bühne und bin spontan bei so einer akustischen Punk-Rockband an den Pekashen eingesprungen Und die machen so Blink-One-Eighty Two Style und das war wirklich... ich hab mich in meine Jugend zurückgetrommelt.

00:02:57: Das war richtig cool dass es so spontan war, dass es der ehrenamtliche Part.

00:03:01: Da war ich aktiv in der Vorbereitung für den Ganztagskongress, der bald in Berlin ist mit einem Fachforum wie auch Jungverwandtsarbeiter helfen können Übergänge zu gestalten.

00:03:09: Das mache ich mit einem Westfälschen Kollegen wo wir auch noch mal überlegen das ganze Tag ja nicht nur erste Klasse ist sondern ganz da generell schon in vielen Stufen da ist und man nicht nur bei der ersten Klasse einsteigen kann.

00:03:19: Da haben wir uns darum beschäftigt und sonst waren es wirklich so klassische Jungverbandsterminirmannvorstand, da haben wir einen Ausschuss irgendwie der Alltag die man dann als hauptamtlicher als berufsjugendlicher in der Jugendverbandarbeit hat.

00:03:40: Wir denken uns unser Schwerpunktthemen für diesen Podcast ja in der Regel selbst aus, weil wir zum Beispiel auf eine Veranstaltung darauf schoßen oder auch gerade in unserer Bubble darüber gesprochen wird.

00:03:49: Wir freuen uns aber auch immer wenn ihr uns liebe Hörer einen Themen vorschlagt und auf das heutige Thema hat es ein fleißiger Hörern unseres Podcasts gebracht und der hat uns dazu einfach meine Sprachnachricht geschickt nämlich Felix Neumann und da hören wir jetzt rein!

00:04:05: Hallo Anna, hallo Jendrik Hier ist Felix, ich war früher in der KJG aktiv und meine Tochter des jetzt in der DPSG.

00:04:12: Und weil mein Tochter gerade in der Wölflingsgruppenstunde ist habe ich Zeit euch eine Sprachnachricht zu schicken!

00:04:18: Ich hab mich nämlich gefragt warum sich manche Verbände so schwer damit tun von ihren Mitgliedern vor allem von den Kindern und Jugendlichen den Mitgliedsbeitrag einzudreiben?

00:04:26: Ich hatte immer das Gefühl gehabt dass es einem irgendwie peinlich ist die Eltern einen Mitgliedbeitrag für ihr Kind zahlen müssen und es waren auch immer Riesen-Diskussionen im Verband über den Mitgliedsbeitrag.

00:04:38: Und jetzt als Vater von einer Pfadfinderin freue ich mich total, dass sich für die sechzig Euro oder was das so im Jahr kostet ganz enorm viel bekomme!

00:04:47: Ich kenne gar nicht auf die Idee zu sagen, Pfadfinderinnen warum wollt ihr eigentlich Geld von mir?

00:04:52: Weil die Leistung so völlig offensichtlich ist wenn ich das mit allen anderen Dingen vergleiche, für die ich Geld zahlen muss als Vater.

00:05:01: Warum ist es so schwer, dass wir unsere Kinder und Jugendliche in den Verbänden anmelden?

00:05:06: Liegt das vielleicht daran, dass

00:05:08: die

00:05:09: jugendlichen Leiterinnen selber noch nicht das große Geld verdienen.

00:05:12: Und deswegen denken sie sechzig Euro im Jahr – die sind richtig viel!

00:05:15: Uns Eltern zumindest an mir liegt jedenfalls nicht.

00:05:18: ich würde das Geld total gerne zahlen.

00:05:20: Deshalb frage ich mal bei euch nach dachte ich mir wie sieht das denn aus mit dem Mitgliedsein im Verband?

00:05:27: Kann man das leicht vermitteln?

00:05:29: Kann man es irgendwie strukturell gut aufziehen, dass es klappt?

00:05:32: Ich würde mich auf ein paar Antworten von euch freuen.

00:05:34: Tschüss!

00:05:46: Ja,

00:05:48: ich bin ganz stolz.

00:05:49: Ich freue mich sehr dass sie Mitglied ist in einem Jugendverband auch wenn es nicht der eigene ist das nicht die Kalt G aber die DPSG in Bonn macht tolle Sachen und ja also ein ganz ganz tolles Pattenkind!

00:05:59: Ich bin eine sehr stolze Tante.

00:06:01: Also wenn ich so überlege wir reden ja manchmal von zwanzig fünfundzwanzig Euro Jahresbeitrag Nicht monatlich Jahres Beitrag Und trotzdem haben manche Jugendverbände oder Vereine dabei ein fast schlechtes Gewissen, wie Felix es gerade auch formuliert hat.

00:06:18: Gleichzeitig zahlen Eltern zum Beispiel in manchen, sagen wir mal Sportvereinen ohne große Diskussion – siebzig-achtzig Euro im Jahr!

00:06:27: Auch da... Sorry, das ist gar nicht so viel Geld für Fußballtunnen oder Hockey.

00:06:34: und ich denke mir schon auch, dass man damals fragen muss, warum fühlt sich Geld in einem Kontext völlig normal an?

00:06:41: und im anderen fast wie ein Verrat an der Idee von Gemeinschaft oder irgendwie widersinnig zu dem, was Ihren Amt eigentlich sein soll.

00:06:49: Und da schätzen wir an manchen Stellen auch die Zahlungsbereitschaft der Eltern bzw.

00:06:53: trauen uns nicht einen Preis für Angebote oder Mitgliedschaft zu nehmen, der die Kosten- und Leistung abbildet – und auch da würde ich übrigens sagen, Sechzig Euro Jahresbeitrag.

00:07:07: Also überhaupt nicht, weil ich überlegen erweiterte Kinobesuch der auch schon für viele Familien übrigens schwer leistbar ist.

00:07:12: aber wir reden ja von einem Jahresbeitragen das ist schon da kommt man schon schnell irgendwie auf vierzig oder fünfzig Euro.

00:07:20: Und trotzdem würde ich auch deshalb aufführen wollen, wo überschätzen Vereine und Verbände was armutsbetroffene Familien finanziell schon für ihre Kinder an Mitgliedsbeiträgen aufbringen müssen.

00:07:30: Veressen im Ganztag

00:07:32: usw.,

00:07:33: also ich will das nicht gegeneinander ausspielen beziehungsweise uns beiden.

00:07:36: es ist auch ein Anliegen Geld ist Geld und immer mehr Kinder und ihre Familien sind von Armut betroffen.

00:07:43: aber wir müssen da schon mal einen selbstkritischen Blick drauf werfen glaube

00:07:47: Und darüber möchten wir heute sprechen über Mitgliedschaft, über den Wert von Engagement und auch über die Frage warum sich eben gerade Jungverbände oft so schwer tun den eigenen Beitrag selbstbewusst zu vertreten.

00:07:59: Eigentlich geht's dabei ja nicht nur um Geld es geht um das Verständnis davon was eigentlich zugehörig bedeutet und darum welchen Wert wir Gemeinschaft Mitgestaltung und auch professionelle Arbeit dort passiert beimessen.

00:08:11: Vielleicht zeigt sich darin auch schon Widerspruch dass viele Organisationen professionell arbeiten wollen sich gleichzeitig aber davor Scheuen Professionalität als etwas zu begreifen, das eben auch Ressourcen brauchen und dass dann eben auch was kosten darf.

00:08:24: Wir schagen aber mal einen an, was sind denn deine eigenen Erfahrungen mit dem Thema?

00:08:28: aus der Erinnerung oder aus der Aktualität?

00:08:30: Ich bin ja so alt ich bin noch zum D-Marktzeiten verbannt.

00:08:33: Das gab's mal herrschen!

00:08:36: Und ich erinnere mich, dass meine Eltern in den ersten Jahren mir das Geld im Ba... mitgegeben haben und ich das dann bei der Gruppenleiterin abgegeben habe.

00:08:45: Und später, als ich mich auf die Zusahenebene engagiert hab zu Anfang der zweitausender Jahre, da wurde ich Mitglied in einem Arbeitskreis der ein sogenanntes Big Pack.

00:08:56: Also haben wir das damals genannt.

00:08:57: Damals waren so englische Titel irgendwie total interessant.

00:09:00: Ein Big Pack entwickelt eine Art Material Set mit einer Argumentationshilfe.

00:09:06: Warum fünfzehn Euro Mitgliedsbeitrag?

00:09:10: sich trotzdem lohnen können.

00:09:14: Naja, in meinem Verband ist das diskutieren über Mitgliedschaft und über Mitgliederbeiträge Teil der Verbandsfolklore.

00:09:21: Ich glaube es gibt wenig was einem so viel Angst macht wie eine Diskussion auf einer KWG-Bundeskonferenz über Mitglichtsbeiträge.

00:09:27: Das ist schon sehr folchlorisch.

00:09:30: Und es geht auch übrigens soweit dass mein Diözäsantverband sich bis vor ein paar Jahren standhaft beweigert hat Der Bundeszentralen Mitgliederverwaltungssoftware der MIDA beizutreten weil man die Kontrolle über die eigenen Mitglieder behalten wollte.

00:09:44: Also das hat auch immer noch so ein politisches Gespeckle an der einen oder anderen Stelle.

00:09:48: und dazu muss ich sagen, ich bin heutzutage in sehr vielen Vereinen Mitglied weil... Das klingt ganz blöd!

00:09:54: Ich kann es auch steuerlich geltend machen da macht mir dann so Mitgliedsbeitrag tatsächlich auch nichts mehr aus.

00:10:00: aber jetzt bin ich erwachsen jetzt kann ich damit auch ganz anders umgehen.

00:10:04: wie ist es denn bei dir?

00:10:05: Ja, beim letzten Punkt kann ich sehr gut andocken.

00:10:07: Ich bin auch in zwei zusätzlichen CVM Mitglied weil die Beiträge einfach nicht so hoch sind, weil das schön praktisch ist dann auch sie zu unterstützen und weil man sich das ganz gut leisten kann.

00:10:16: Und das führt mich auch zu dem Punkt dass damals...ich bin im CVN groß geworden der Monatsbeitrag zwei Euro pro Person war.

00:10:23: Meine Eltern haben gesagt für meine Schwester und mich kommen wir bezahlen dir das Wir bezahlen euch diese Mitgliedschaft, wir wollen das fördern!

00:10:30: Der Fundwerk ist tatsächlich bis heute läuft das noch über das Konto unserer älteren.

00:10:34: Also das ist immer noch eine schöne Förderung.

00:10:36: Es sind jetzt aber ganze vier Euro pro Monat, also hat sich ihr Beitrag verdoppelt an der Stelle.

00:10:42: Ja gibt es aber auch Gründe für.

00:10:45: Ich habe aber auch erlebt so gerade in Vereinen die kleineren sind.

00:10:48: aus ihrer jetzigen Perspektive wird mehr diskutiert als in den Größen die schon höhere Beiträge haben.

00:10:54: Die Diskussion ob man jetzt von zwei fünfzig auf drei Euro pro monat geht wird manchmal intensiver geführt als wenn man von zwölf Euro fünfzig steigt, das wurden mir auch so aus Sportvereinen berichtet.

00:11:08: Und dann der Punkt, dass im eigenen Verband ist es ja oft so, dass die Ortsvereine noch Abgaben an Kreisverbände und an die Landesebene machen müssen... ...und dann ihren Beitrag aber gar nicht so kalkulieren, dass sich ihre eigene Arbeit auch noch Geld aufschlagen!

00:11:21: Und es gibt tatsächlich für eine, die machen Minus, also die geben so viel ein Kreis in den Landesebenen ab,... ...dass sie am Ende sogar drauf zahlen aus anderen Spenden, Daher ist teilweise gar kein Bewusstsein und vielleicht auch nicht der Mut, da mal für die eigene Arbeit auf was draufzupacken.

00:11:36: Also es ist definitiv ein Thema über das es sich heute zu sprechen lohnt.

00:11:49: Wir nähern uns wie immer einem Thema über eine Definition an und fragen uns erst einmal Was ist eigentlich Mitgliedschaft?

00:11:54: Und sprengt jetzt erstmal sehr allgemein Mitgliedschaft bedeutet Teil einer Gemeinschaft Organisation oder einer Gruppe zu sein.

00:12:01: Das ist auch erstmal ihr lockerer gedacht.

00:12:05: Menschen schließen sich freiwillig zusammen, weil sie gemeinsam Interessen haben.

00:12:09: Weil sie Ziele oder Werte teilen.

00:12:11: Man kann es aber auch formal juristisch angucken.

00:12:14: Mitgliedschaft bezeichnet das rechtliche Verhältnis einer Person zu einer juristischen Person des privaten oder öffentlichen Rechts aufgrund einer Beitrittserklärung und der Annahme der Beitrittserklärung durch die Mitgliederversammlung oder einen anderen hierzu berechtigten Organe und unterliegt individuell ausgehandelten Verpflichtungen und

00:12:32: Nutzungen.".

00:12:33: Also das klingt so sehr formal juristisch, aber dahinter steckt natürlich auch ein Gedanke.

00:12:37: Wie stehe ich als Einzelperson zu einer juristischen Person in diesem Sinne zum Beispiel einen Verein oder einem Verband der entsprechend eingetragen ist?

00:12:48: Da gehen auch Pflichten und Rechte mit einher.

00:12:52: Mitglieder dürfen zum Beispiel entscheiden, welche Angebote sie nutzen, wie sie sie nutzen.

00:12:56: Dürfen Sie selbst mitgestalten?

00:12:58: Sie dürfen an Veranstaltungen teilnehmen.

00:13:00: Sie haben Serviceleistungen, wie z.B.

00:13:02: Newsletter oder so was.

00:13:05: Bei manchen ist dann eine Versicherung mit drin, gerade im Jugendverbandlichen Kontext noch mal wichtig... Und gleichzeitig wird aber auch erwartet, dass sie irgendwie eine Art von Gegenleistung bringen.

00:13:16: Verantwortung übernehmen, irgendwo mitgestalten, Dienste übernehmen – das kennt man ja auch aus der lockeren Vereinen.

00:13:23: oder Beiträge zahlen.

00:13:25: Das ist dann der Tauschwert!

00:13:28: Wenn wir über Mitgliedschaft sprechen, dann tun viele Organisationen auch so als sei total klar was damit gemeint ist.

00:13:35: Aber eigentlich und in der Praxis wird Mitgliedtschaft völlig unterschiedlich definiert.

00:13:41: Ja, in der Kirche zum Beispiel ist man ja häufig Mitglied ohne jemals eine bewusste Entscheidung getroffen zu haben.

00:13:46: Das kennen ja manchmal aus der eigenen Geschichte.

00:13:48: viele Menschen werden als Kinder getauft gehören dann automatisch dazu und Mitgliedschaft entsteht da also eher über eine Herkunft, über eine Sozialisation oder vor allem auch über eine Tradition.

00:13:59: Und in anderen Organisationen, wobei natürlich die Kirche kein Verein ist, ist das oft anders.

00:14:03: Dort muss man aktiv eintreten, Formular ausfüllen sich bewusst dafür entscheiden Teil dieses Vereins zu werden bzw.

00:14:09: entscheiden dass dann auch die Eltern.

00:14:11: also die Mitgliedschaft basiert und an der Stelle viel stärker auf einer konkreten Entscheidung und auf einem Nutzungsversprechen.

00:14:17: Training daraus in der Natur zu sein oder Gemeinschaft im Hobby.

00:14:21: Genau deshalb wirken Beiträge dort noch irgendwie selbstverständlicher.

00:14:24: Wer das Angebot nutzen will zahlt dafür Und andere Organisationen, wir betonen an dieser Stelle die Sportjugend ist natürlich auch ein Jugendverband.

00:14:32: Die liegen irgendwo dazwischen.

00:14:33: Einerseits gibt es ein starkes Gemeinschaftsgefühl und eine biografische Bindung man wächst hinein kennt Leute bleibt dabei und andererseits basiert Mitgliedschaft trotzdem auf freiwilligen Engagement und aktiver Beteiligung.

00:14:45: Und genau diese Unklarheit macht ja die Frage nach Beiträgen auch oft schwierig.

00:14:49: Bin ich Mitglied weil ich Teil einer Haltung oder Gemeinsam bin?

00:14:53: Oder weil ich ein konkretes Angebot nutze?

00:14:56: Vielleicht tun sich Jugendverbände genau deshalb manchmal so schwer mit Geld, weil sie selbst nicht immer eindeutig definieren was Mitgliedschaft eigentlich bedeutet.

00:15:05: Der eigentlich Unterschied zwischen Jugendverbänden ist am Ende gar nicht die Höhe der Beiträge sondern die Kultur dahinter und das kann sich ja von Kommune zu Kommune vom Pfarrei zu Pfarai von Ort zu Ort auch total unterscheiden.

00:15:16: also... gilt in einer Organisation eigentlich als normal, legitim, traditionell verständlich.

00:15:24: In bestimmten Vereins- oder Verbandssparten wird Geld auch ehrlich gesagt sehr pragmatisch betrachtet weil es auch augenscheinlicher ist dass man was dafür bekommt.

00:15:33: also das eine Art von Serviceleistung dahinter steckt zum Beispiel Material, Teilnahme an Fahrten obwohl man auch da sagen muss dass viele für Freizeiten gerade so Sommerfreizeit nochmal mehr Geld verlangen.

00:15:45: Also das ist nicht.

00:15:49: Aber es geht zum Beispiel auch um Raummieten oder um Trikots.

00:15:52: jetzt beim Sport.

00:15:54: Und niemand empfindet dort als Widerspruch, dass Gemeinschaft und Finanzierungsfragen zusammengehören.

00:16:00: Dinge kosten einfach Geld.

00:16:02: in vielen anderen Jugendverbänden dagegen existiert.

00:16:06: häufig noch die Vorstellung, dass echtes Ehrenamt möglichst nichts kosten sollte oder das Geld irgendwie die reine Idee dieses Heereanliegen von Engagement beschädigt.

00:16:17: Gerade Organisationen, die stark aus so kirchlichen sozialen politischen Bewegungen heraus entstanden sind, da steht ja häufig auch die Frage nach Solidarität im Mittelpunkt und... daraus entsteht auch schnell die Angst, dass man Menschen ausschließen könnte wenn man Mitgliedsbeiträge erhebt oder sie auch nur thematisiert.

00:16:37: Oder das ideal der Gemeinschaft

00:16:40: verkauft

00:16:41: und damit auch so einem kapitalistischen Prinzip nachgibt.

00:16:45: Und nicht zuletzt, ich meine, das geht uns ja auch so wir sind Mitglied in Verbänden aber Zahlen ja auch durch unsere Stunden, wir zahlen ja auch die Zeit, die wir dort investieren.

00:16:56: Zum Beispiel um Freizeiten und Zeltlage, um Veranstaltungen zu organisieren – unendliche Gremiensitzung!

00:17:01: Warum sollte ich dafür denn dann auch noch Geld bezahlen?

00:17:05: Ja und vieles wirkt dir auch selbstverständlich was in den Jugendverbänden läuft.

00:17:08: Und wenn man da mal genauer hinschaut, dann sieht man ja dass gerade Jugendverbände oft mindestens genauso professionelle Bildungs- und Entwicklungsarbeit leisten wie andere Institutionen, die junge Menschen begleiten teilweise sogar mit in einer Form von Nähe mit Freiwilligkeit und der persönlichen Bindung die Schule oder andere Akteure so auch gar nicht leisten können.

00:17:27: Und dann fällt gleichzeitig aber auf, dass viele Jugendverbände ihren eigenen Wert oft gar nicht richtig erkennen.

00:17:32: weil so viel Engagement ernapplich passiert, viele Angebote aus Überzeugung organisiert werden das gerade auch gesagt entsteht dann schnell das Gefühl man dürfe nicht soviel verlangen oder auch mal müsste sich ständig rechtfertigen.

00:17:45: Und Jungverbände leisten professionale Arbeit Stellen Sie aber oft nicht selbstbewusst genug in den Vordergrund und trauen sich dann, nicht angemessene Preise oder Beiträge für Ihre Angebote zu nehmen.

00:17:56: Und das führt da manchmal dazu, dass eben diese Qualität und Wirkung Ihrer Arbeit unterschätzt wird von außen als auch von den Verbänden selbst!

00:18:04: Es wäre ja dabei viel wichtiger, den eigenen Wert klarer sichtbar zu machen denn Jungverbände sind nicht nur engagiert sondern echte Bildungs- und Entwicklungsorte für junge Menschen.

00:18:15: Ein spannender Punkt dabei ist auch etwas, dass ich mal so das Ehrenamtsparadox bei Verbänden nennen würde.

00:18:20: Meint gerade Organisationen die stark ehrenamtlich geprägt sind haben oft ein kompliziertes Verhältnis zu Geld und Professionalität.

00:18:28: Und dahinter steckt die Idee wer sich engagiert macht was aus Überzeugungen und Überzeugung soll möglichst nichts kosten.

00:18:33: Sobald Geld ins Spiel kommt entsteht die Sorge, dass die Gemeinschaft plötzlich wie ein Produkt wird, Ehrenamt seinen idealistischen Charakter verliert Und gleichzeitig sind die Anforderungen an Verbände aber in den letzten Jahren massiv gestiegen.

00:18:45: Wir haben das in vielen Folgen schon immer wieder hier gesagt, man braucht Datenschutzkonzepte, Präventionsschulung, professionelle Kommunikation, die Fähigkeit Förderanträge zu schreiben, zu verwalten abzurechnen digitale Infrastruktur, Absicherung von Veranstaltungen und oft auch hauptamtliche Unterstützung also genau die Dinge, die früher entweder kleiner waren oder einfach informeller funktioniert haben.

00:19:08: Das Verrückte dann ist, die Erwartungen an Professionalität steigen überall.

00:19:12: Aber die Bereitschaft diese Professionalität auch zu finanzieren, die wächst nicht automatisch mit und besonders in Jugendverbänden gibt es deshalb oft die Haltung dass man zwar professionell arbeiten soll aber bitte weiterhin mit möglichst wenig Geld und maximalen Ehrenamt.

00:19:28: daraus entsteht ein eben permanenter Spangat irgendwie offen niedrigschwellig und solidarisch zu bleiben auf der anderen Seite aber stabile Strukturen und Ressourcen zu brauchen Und vielleicht ist das sogar das eigentliche Ehrenamtsparadox, dass wir gesellschaftlich immer mehr von Ehrenamt erwarten.

00:19:44: Aber gleichzeitig kannst du immer wieder sagen aufzutun als dürfe das nicht

00:19:48: kosten.".

00:19:58: im Jahr ein Tino-Besuch kostet genauso viel, dann vergleichen wir die Services von privatwirtschaftlichen Organisationen und gemeinnützigen Organisationen miteinander.

00:20:09: Es wäre das irgendwie vergleichbar und es ist es nicht allein schon historisch.

00:20:14: und das andere finde ich auch total interessant weil ich gerade dachte also man kann ja auch häufig genug fragen oder ich glaube dass tun auch viele warum der Staat das nicht bezahlt.

00:20:24: Also war oder die Kirche, also ich glaube bei Kirche ist es auch ein beliebter beliebtes Argument zu sagen.

00:20:30: Warum soll ich denn von den katholischen und evangelischen Jugendverband auch noch Geld bezahlen?

00:20:34: Wenn DIE Kirche – whatever that means – doch so viel Geld hat und soviel Immobilien!

00:20:41: Und bis man damals erklärt hat dass die Jugendverbände von diesem vielen Geld das auch nicht mehr übrigens überall auf der Straße liegt, auch mich bei Kirchens dass wir davon gar nichts sehen und das es nicht in so einem Trickle-down-Effekt vom Bischof bis runter, in die Gruppenstunde geht.

00:20:58: Das ist auch, finde ich ... Ich erinnere mich an diese Diskussion rund um dieses Big Pack.

00:21:04: also wie kann man dem auch noch mal begegnen?

00:21:06: Da müssen ehrenamtliche Jugendleiterinnen mit sechzehn, siebzehn sich vor Eltern zum Beispiel hinstellen und erklären, wie sie finanziert werden und das ist nicht so leicht.

00:21:15: Und da kommen wir nämlich auch zu einer politischen Dimension von Mitgliedschaft, die ich hier gerne noch ins Spiel bringen möchte.

00:21:21: Je mehr Mitglieder ein Verband oder einen Verein hat, desto machtvoller ist er natürlich auch!

00:21:27: Also zum Beispiel auf kommunaler Ebene wenn es um Entscheidungen geht, die dort getroffen werden also gerade im ländlichen Raum, gerade in kleinen Kommunen.

00:21:35: Das können wir uns nicht leisten, da bringen wir den Schützenverein gegen uns auf.

00:21:39: Das eine legitime Sorge der Kommunalpolitik weil jeder kennt jeden... man ist auch häufig miteinander verwandt.

00:21:45: Das bedeutet noch mal, dass es bestimmte Machtstouren gibt in denen man auch bestimmte soziale Gruppen nicht gegen sich aufbringen möchte.

00:21:53: wenn man zum Beispiel als Bürgermeister eine Entscheidung trifft oder der ist Vorsitzender im Tennis Club, da hat viele Leute hinter sich.

00:22:00: das spielt bei Kandidaturen vor Ort ne Rolle weil dann war mir dann auch gleichzeitig Man and Women Power auf eine bestimmte Art und Weise mit sich bringt.

00:22:08: also ich Ich glaube, dass Vereinszugehörigkeit in Jugendverbänden nicht so starker als Erwachsenenverbände auf jeden Fall sehr klar auch Realpolitik beeinflussen kann.

00:22:20: Der größte Verein Deutschlands ist der ADAC.

00:22:23: Der hat zweiundzwanzig Millionen Mitglieder die sicher auch zu teilen Autofahren irgendwie gut finden aber von sehr realem Benefits profitieren wie der schnellen Pannhilfe und dem Mitgliedermagazin.

00:22:37: Und das macht dann wiederum auf Bundesebenen auch einen sehr großen Unterschied, wenn Entscheidungen zu Ungunsten von Autofahren getroffen werden müssen und der ADAC als Lobbyverband sich dahin stellt.

00:22:47: Unsere Entschuldigung!

00:22:48: Unsere Zweiundzwanzig Millionen Mitglieder – und es sind ja Einzelmitglieder.

00:22:51: Das sind keine Dachverbände wie der BTI oder irgendwie die Automobilindustrie.

00:22:58: Wenn Zwei-undzwanzig Personen sagen, hm, das finden wir nicht so gut?

00:23:02: Da kann man schon Politik

00:23:03: machen.".

00:23:05: Und Jan-Rie, ich glaube wir müssen auch wirklich selbstkritisch auf die Mitgliedsbegriffe in unseren eigenen Kreisen gucken.

00:23:12: Das ist vorhin erwähnt, wer getauft ist, ist Kirchenmitglied also theologische Mitgliedertaufgemeinschaft In Deutschland durch die Mitglidschaft oder durch die Taufe nicht nur Teil der Tauffgemeinschaft sondern eben auch Teil Der Amtskirche wenn man das so möchte.

00:23:28: Wir haben ja nur in Deutschland hier diese Geschichten mit der Kirchensteuer.

00:23:34: Und wer unter siebenundzwanzig ist und Mitglied der evangelischen Tilche, wenn man getauft wurde und noch nicht ausgetreten ist.

00:23:41: Dann ist man automatisch Mitglied.

00:23:43: die Arbeitsgemeinschaft der evangelische Jugend Also der IJ.

00:23:48: in meinem Verband der KELTG gelten die gemeldeten Mitglieder was lange Zeit aber und da muss man auch sehr ehrlich sein von Manchen Diözesanverbänden geschöhnt wurde weiß auch im Bundesverband um Machtspielchen ging, wer die meisten Mitglieder hat oder auch um so den Beitragsanteil an den Bundesverband zu steuern.

00:24:09: Weil von diesen damals fünfzehn Euro gingen ja auch das war ja wie du das auch erwähnt hast aufgeteilt in.

00:24:15: was geht bei uns an den Dachverband?

00:24:17: Was geht an den Bundesverband?

00:24:19: da bleibt nachher auch gar nicht so viel übrig.

00:24:21: also das hat auch immer etwas mit Macht zu tun.

00:24:24: und Dann gibt es auch noch sehr häufig Meldungen von Mitgliedern in anderen Verbänden auf so einer Vertrauensbasis, zum Beispiel an Landesjugendringe oder an den Bundesjugendring.

00:24:35: Und das liegt zum einen daran dass viele Verbände gar nicht wissen wie viele Mitglieder sie wirklich haben weil Sie dies nicht dokumentieren können oder wollen.

00:24:44: Zum anderen liegt es daran, dass sich ihre Angebote nicht ausschließlich an Mitglieder richten sondern ein Vielfaches an Kindern und Jugendlichen ganz ohne Mitgliedschaft erreichen.

00:24:54: Und das ist ja auch gut so!

00:24:55: Das ist super!

00:24:57: Wirft aber eine Menge Fragen auf ganz besonders in diesen Zeiten in den sehr kritisch von der Politik auf die Wirksamkeit von Jugendverbandsarbeit geblickt wird und alle Orten diese beiden Wörtchen Evaluation oder Messbarkeit durch die Gegenschwürren.

00:25:13: Ich kann an vielen Stellen richtig gut verstehen, dass Verbände historisch gesehen unterschiedliche Auffassungen von Mitgliedschaft haben.

00:25:20: Aber... Ich halts ehrlich gesagt, Hot-Take auch für aus der Zeit gefallen so zu tun als könne Jugendförderung nur auf Vertrauensbasis funktionieren.

00:25:30: Ich finde Verbandsvielfalt super wichtig.

00:25:33: und ja es soll auch weiterhin kleine und große Verbände geben und es sollen eben nicht nur die großen und dann hören unsere Dachverbände dazu, nicht nur diese sollen was vom Kuchen abbekommen und einfach weil sie die allermeist Mitglieder haben und nicht nur dieser sollen die Kohle unter sich verteilen.

00:25:51: Aber ich finde dazu gehört erstens eine radikale Ehrlichkeit über die eigenen echten Mitgliederzahlen und auch über die Mitgliederbegriffe, denn da ist ganz viel nicht bekannt.

00:26:02: Und zweitens eine digitale Dokumentation der Mitgliederunterwahrung des Datenschutzes.

00:26:08: Wenn mal ein Rechnungshof sehr streng nachfragt haben viele Verbände ein massives Problem.

00:26:15: Das kann ich hier nicht verschweigen, weil das ist das politische Feld in dem ich mich auch in Berlin aufhalte und denke immer wieder so da wackeln wir gerade selbst.

00:26:25: Und den könnte man vorbeugen indem man jetzt eigentlich am besten gestern das Mitgliederwesen reformiert.

00:26:30: Auch um die eigene Schlagkraft nachher nochmal ganz anders definieren zu können.

00:26:34: Ich weiß ich mache mich damit jetzt unbeliebt Aber ich glaube, wir werden nicht mehr darauf vertrauen können dass wir unsere eigenen Mitglieder zahlen ganz freundlich schätzen.

00:26:44: Da kommen wir in echte Schwierigkeiten mittelfristig egal ob wir das gut oder schlecht finden was Politik da macht.

00:26:51: aber wir sind beliefert.

00:26:53: hätten wir es nicht vorher uns einmal ordentlich durch den Kopf gehen lassen?

00:26:57: und deshalb müssen wir vielleicht auch mal ein paar unbequeme Fragen stellen zum Beispiel die muss Mitgliedschaft eigentlich immer möglichst billig sein damit sie sozial gerecht wird?

00:27:07: oder steckt dahinter manchmal einfach die Angst, auch den eigenen Wert klar zu benennen.

00:27:11: Warum diskutieren Jugendverbände über zwanzig-aurojahres Beitrag und warum empfinden gerade im traditionellen jungenverbandlichen Feld viele Akteure das Reden über Geld als nahezu unmoralisch?

00:27:22: Macht ein extrem niedriger Beitrag mit dieschaft am Ende vielleicht sogar unverbindlicher also verliere Zugehörigkeit an Wert wenn sie praktisch nichts kostet.

00:27:31: wie kennt ihr aus anderen Fällen was nicht kostet kann noch nix.

00:27:35: Ich würde es gerne noch mal betonen, was ich gesagt habe.

00:27:37: Wie können Jugendverbände sich selbst auch dazu ehrlich machen?

00:27:41: Wie viele Mitglieder sie eigentlich haben ohne zu befürchten dass Sie damit direkt ihre Förderung verlieren?

00:27:47: denn wir kommen in vielen Fragen nicht weiter wenn wir nur schätzen oder uns dafür drücken unsere Arbeit auch zum Messen egal wie wir das ideologisch finden.

00:27:56: Und wenn ihr euch jetzt fragt, in eurem Verein wie könnt ihr denn euren Beitrag berechnen so dass er passt?

00:28:01: Dann haben wir einen Tipp von unserem tollen Hörer Jens Wortmann, Vorsitzender der Sportjugend NRW.

00:28:06: Der hat da eine Idee, hat uns auf ein Podcast verwiesen wo das Ganze auch noch mal erklärt wird den Link passen oder packen wir euch in die Show Notes?

00:28:14: Wie berechne ich dem Beitrag für meinen Verein?

00:28:17: Das könnte sicher für den ein oder die andere von euch spannend sein.

00:28:28: Wir kommen zum jungenpolitischen Ticker und haben ein paar aktuelle Meldung für euch aufbereitet.

00:28:33: Und wir starten mit dem Papier der AGJs und Thema Jungenpolitik und Medien!

00:28:38: Diese jungen Leute sind doch Punkt, Punkt, punkt.

00:28:42: Kaum einen Satz wird so schnell ergänzt – mit Vorurteilen, Klischees oder pauschalen Zuschreibungen.

00:28:47: Im einen Moment gelten Jugendliche als unpolitisch dann wieder als zu lau, zu sensibel, zu digital oder einfach als Problemfall.

00:28:54: Und doch wie entstehen diese Bilder eigentlich und warum halten sie sich so hartnäckig?

00:29:00: Wir sprechen hier im Podcast ja häufiger über Jugendstudien, die Berichterstattung darüber.

00:29:04: Aber es sind nicht nur Studien, die das Bild lässt sich prägen – dass Erwachsene von Jugendlichen haben!

00:29:09: Die Frage ist wer erzählt eigentlich die Geschichten über junge Menschen und wer kommt dabei selbst zu Wort?

00:29:16: Denn der Spannende und Traurige ist, diese Narrative über Jugend haben ganz reale Konsequenzen.

00:29:22: Sie beeinflussen politische Entscheidungen, soziale Teilhabe und auch das Selbstbild junger Menschen.

00:29:27: Die Denkwerkstatt Jugendgerechte Medienpolitik der Arbeitstelle eigenständige Jugendpolitik Jugendgerecht.de hat eine ganze Reihe an AkteurInnen aus dem Medien- und Jugendpolitikwelt zusammengebracht, um darüber zu diskutieren wie breite gesellschaftliche Bündnisse über Sektorengrenzen hinweg geschaffen werden können, um eben realistischere und vielfältigere Jugendbilder und differenzierte Wahrnehmungen von Jugendkulturen zum Beispiel in den Medien endlich wahrwerden zu lassen.

00:29:54: Wir entstanden es daraus.

00:29:55: Ein sehr lesenswertes Empfehlungspapier, das sich an Akteure aus Politik und Verwaltung, an Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, an Förder- und Wissenschaftsorganisationen, an die Jugendforschung sowie an zivilgesellschaftliche Träger und Verantwortlichen – und das finde ich ist noch mal besonders wichtig im Medienbereich richtet!

00:30:13: Denn die entscheiden ja auch darüber mit welchen Bildern über junge Menschen Berichterstattung erfolgt.

00:30:19: Den Link zu diesem wirklich tollen Papier packen wir euch in die Shownot.

00:30:23: Und wenn ihr euch durch die Liste der beteiligten Akteure durchklickt, dann findet ihr auch jemanden den ihr kennt.

00:30:30: Vielleicht mich!

00:30:38: Wer unseren Berufsjugendlich WhatsApp-Channel folgt, der wusste es schon als erstes.

00:30:43: Am Montag den achzehnten Mai ist die neue Plattform mitwirken.gov.de des Bundesjugendministeriums gelauncht worden.

00:30:51: Sie bündelt erstmals Beteiligungsangebote für Kinder und Jugendliche an einem zentralen digitalen Ort.

00:30:57: Junge Menschen können sich dort informieren und direkt für passende Beteiltigungsformate anmelden Und gleichzeitig erhalten Bundesministerien sowie die Länder, Kommunen, Verbände und weitere Organisation die Möglichkeit, ihre Angebote deutschlandweit sichtbar zu machen und dadurch neue Zielgruppen zu erreichen.

00:31:13: Und das Wichtigste?

00:31:14: Die Plattform wurde mit jungen Menschen entwickelt!

00:31:17: Sie waren von Anfang an dabei

00:31:19: bzw.,

00:31:20: die Idee kam sogar von Ihnen nämlich bei einer Bundesjugendkonferenz am Beteiligungsformat des Bundesjugendenministeriums.

00:31:27: Ja, mitwirken.gov.de.

00:31:29: Warum braucht es denn so eine Plattform?

00:31:32: Bei den jungen Politiktagen im vergangenen Jahr in Berlin habe ich so ein bisschen bei jungen Teilnehmern rumgefragt wie sie eigentlich darauf gekommen sind sich um einen dieser begehrten Teilnahmeplätze an diese Veranstaltung zu bewerben.

00:31:44: und Das war sehr spannend, weil diejenigen, die in Vertretungsstrukturen unterwegs waren – also in Jugendverbänden, Jugendgremien oder Schülerinnenvertretungen.

00:31:52: Die haben von den jungen Politiktagen genau über diese Strukturen erfahren, weil es dort Newsletter gibt, Mailings- oder Chatkanäle und ich glaube auch bei einer Art von Selbstverständnis gibt sich an bundesweiten Veranstaltungen zu

00:32:03: beteiligen.".

00:32:04: Aber diejenigen, die nicht in solchen Strukturen beheimatet sind, berichtet mir, dass sie ihr Zufällig auf die Jugendpolitik Tage gestoßen sind.

00:32:13: Zum Beispiel durch einen geteilten Post auf Instagram oder weil sie von einer engagierten Lehrerin angesprochen worden sind – auch sehr spannend!

00:32:20: Einig waren sich aber alle.

00:32:22: mehr junge Menschen sollen von den Beteiligungsmöglichkeiten auf Bundes- und Landesebene erfahren um marginalisierte Stimmen hörbar zu machen und die Vielfalt junger Perspektiven auf allen Ebenen

00:32:32: einzubringen.".

00:32:33: Und dass es dafür ein zentrales Informationsangebot braucht.

00:32:38: Das soll diese Beteiligungsplattform mitwirken.gov.de nun sein, das Ziel der Plattform und das bin ich sehr spannend, die ist übrigens unter die Dachmarke der Bundesregierung geschlüpft und darum sieht man auch oben links wenn man die Plattform aufruft zu den Bundesadler.

00:32:51: ganz offiziell also Das Ziel ist, dieser Plattformanbieter von Beteiligungsmöglichkeiten mit interessierten jungen Menschen zusammenzubringen.

00:33:03: Und da es sich um eine staatliche Plattform handelt können derzeit nur staatliche Akteure oder staatlich geförderte Träger und Projekte ihre Angebote einstellen also zum Beispiel Ministerien, Bundeslandesbehörden, KIP-geförderten Formate, also Formatidee aus dem oder Projekteträger die aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes gefördert werden.

00:33:25: Und das finde ich erst mal sehr gut, damit es eben erstmal nicht so ausartet und dass mir auch sehr gut gefällt ist, dass alle Einreichungen erst einmal redaktionell geprüft werden, sodass auch bestimmte Qualitätsstandards eingehalten werden.

00:33:39: Super praktisch!

00:33:41: Man kann sich auch direkt auf der Plattform anmelden, wenn man sich für ein Format interessiert.

00:33:45: Also es sind super viele Features dabei wo ich denke, ah ja klar das mal zusammen zu bringen an einem Ort ohne dass es immer überall so verteilt ist und jeder seine eigenen Tools nutzt?

00:33:55: Das finde ich schon ziemlich cool.

00:33:57: Und wenn man am Launstein mal auf die Startseite geschautete Plattform, dann fand sich da nur eine einzige Veranstaltung.

00:34:02: Nämlich der nationale Kinder- und Jugendgipfel, der im Dezember in Bonn stattfinden soll.

00:34:07: Das wird sich aber sicherlich jetzt schnell ändern wie Judith Hammann und Ludwig Weigel aus dem verantwortlichen Referat bei ihrem Talk auf der Republikan vorige Woche betonten.

00:34:19: Sie haben dort die Plattform vorgestellt und auch eine Sache angesprochen, die wir uns ja auch immer gefragt haben Warum ist das eine Web-App?

00:34:26: Und keine App zum runterladen aus dem App Store?

00:34:29: Das haben wir inzwischen verstanden.

00:34:31: Eine App herunterzuladen ist eine Hürde Die Jugendliche nicht nehmen.

00:34:34: Das haben auch Umfragen im Rahmen des Gestaltungsprozesses der Plattform gezeigt.

00:34:39: Also wieder was gelernt, den Republikertalk findet ihr natürlich genauso wie den Link zu Plattformen in unseren Shownotes.

00:34:53: Kennt Ihr die DSEE?

00:34:56: Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt?

00:34:59: Das ist die zentrale Aumlaufstelle auf Bundesebene und stellt als Stiftung Serviceangebote wie Beratung, Qualifizierung, Vernetzung und Begleitung für ehrenamtlich- und bürgerschaftlich engagierte Bereit.

00:35:10: Zum Beispiel bei der Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen und Professionalisierung für Vereinigungsinitiativen – dreißig Millionen Euro Umsatz macht die DSEE hier licht!

00:35:20: Und ihre Stiftungsratvorsitzende ist niemand Geringes als Dr.

00:35:23: Christiane Schänderlein Staatsministerin für Sport und Ehrenamt.

00:35:27: Und jetzt hat die DSEE eine neue Vorsitzende und sie kommt aus der Jugendverbands-Aufwalt.

00:35:34: Yes!

00:35:35: Lena Blümacher, derzeit noch Mitglied im Vorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend BDKJ und das Deutschen Bundesjugendring steht ab dem ersten August gemeinsam mit Jan Holze, der ist noch Vorstandsmitglied der DSEE vor und folgt damit auf Katarina Peranich, die eben auch gemeinsam mit Die haben gemeinsam die Stiftung seit Jahrzehnte aufgebaut.

00:36:00: Und damals, das muss man der Ehrlichkeit halber sagen, hat sich die Jugendverbandsarbeit mit der Einrichtungen etablieren der DSEE eher schwer getan auch weil man befürchtete dass dadurch das nichtverbandliche junge Engagement besser ausgestattet und gefördert werden könnte als das Verbandliche.

00:36:17: Heute profitieren auch und gerade viele Jugendverbände von den Angeboten der DSEE.

00:36:24: Gerade im Strukturschwachen, im ländlichen Raum, die haben tolle Programme zur Unterstützung für Digitalisierungsvorhaben – das finde ich sehr interessant!

00:36:32: Und Lena Blömacher wird die DSEE und ihre rund neunzig Mitarbeitenden sicher mit ihrer sehr reichhaltigen Verbandserfahrung gut und sicher führen.

00:36:40: Wir haben Lena natürlich auch direkt gratuliert als es gestern bekannt wurde Freut.

00:36:49: Hi Anna, hi Hendrik!

00:36:51: Ja gerade wenn ich ehrlich gesagt total erleichtert das es unöffentlich ist und dass ich darüber sprechen kann, dass ich neue Vorständen bei der DSEI werde.

00:37:00: und ich bin immer noch ganz begeistert, dass sich diese tolle Aufgabe übernehmen darf.

00:37:04: und ich habe richtig Lust bald loszulegen.

00:37:07: und ich freue mich am meisten darauf dass ich mit meiner eigenen Ehrenamtsgeschichte und meinen Erfahrungen aus meinem wunderbaren Hauptamt im Engagementbereich in den letzten Jahren im Rücken jetzt ganz bald ins kreative Gestalten für das Ehrenamt in Deutschland kommen kann.

00:37:22: Ich habe richtig Lust, was zu bewegen so dass einfach noch mehr Menschen Zugang zum Ehrenabend finden und die Wunderbahnen, die sich schon engagieren, die besten Rahmenbedingungen für ihr Engagement vorfinden.

00:37:35: Herzlichen Glückwunsch liebe Lene!

00:37:45: Während wir diese Folge aufnehmen, etwas früher als gewöhnlich nämlich schon am Freitagmorgen findet die JFMK statt.

00:37:52: Die Jugend- und Familienministerkonferenz.

00:37:55: Seit gestern tagen alle Jugend-und Familienministerinnen der Länder in Frankfurt am Main Denn Hessen hat den diesjährigen Vorsitz und hat sich gestern auch als Gastgeberin nicht lumpen lassen.

00:38:04: Und die Gäste zu einem Abendessen auf einem Schiff, auf dem Main geladen vor der Skyline Frankfurt.

00:38:10: Schön!

00:38:11: Im Rahmen der JFMK werden eine ganze Reihe an Themen- und Anträgen beraten.

00:38:14: Oft schon geeint durch die vorhergehenden Treffen der AGJF – der Arbeitsgemeinschaft der obersten Landesjugend und Familienbehörden der Länder die bereit die Konferenz an ihrer Chefs und Chefin sozusagen fachlich vor.

00:38:26: Und klären vieles schon vorab, sodass die Ministerin auf der Tagesordnung der JFMK in grüner Schrift den Ausdruck Grüne Liste finden was heißt dass sie einfach so zustimmen können.

00:38:37: Auf der Grünen Liste der JfMK stehen in diesem Jahr unter anderem Beschlüsse zum Thema Präventionsketten gegen Kinderarmut, die Weiterführung des Portals Der Kindheit Jugendhilfe wo ihr übrigens auch alle unsere Podcast Folgen findet etwas zum Thema Anerkennung, ausländische Abschlüsse in der Kinder- und Jugendhilfe oder auch zu digitalen Anwendungen für Kitas.

00:38:56: Das Gastgebende Bundesland setzt jährlich mit dem sogenannten Leitantrag das Motto, könnte man sagen oder den thematischen Schwerpunkt der JFMK.

00:39:05: Und dieser Vorsitz zieht sich auch wirklich über das ganze Jahr weil es immer wieder durch das Vorsitz-Land Aktivitäten gibt die dieses Thema aufgreifen.

00:39:13: Hessen hat sich für einen Leitentrag unter dem Titel Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt stellen Kompetenzen in einer digitalen Welt Kompetensen für Demokratie und Zukunft entschieden.

00:39:23: ganz schön langer Titel.

00:39:24: aber ja da ist natürlich auch einiges drin.

00:39:27: Und ja, es geht natürlich auch um Social Media-Altersbeschränkungen.

00:39:31: Erinnert euch an unsere Folge zum Thema Social Media und Alterswerequalifikationssystemen und Alterbeschrankungen?

00:39:39: Wir haben dort ja auch geschildert dass der Diskurs gerade an so unterschiedlichen Stellen aufplopp Und eben die Sachverständigenkommission, der Bundesministerin dazu was sagt und das Berichte dazu veröffentlicht werden.

00:39:53: Jetzt kommt eben auch noch die JFMK mit einem eigenen Beschluss zu diesem Thema um die Ecke.

00:40:00: Wir nehmen hier gerade der Transparenzalber Freitags morgens auf, etwas früher als wird es sonst tun.

00:40:07: Und die Pressekonferenz mit der Bundesfamilienministerin Karin Prien ist erst um zwölf, also so in anderthalb Stunden.

00:40:16: Aber wir sind sehr gespannt ob die JFMK in diesem Beschluss eine eindeutige Altersgrenze, dreizehn, vierzehn und fünfzehnt, es ist ja gerade so alles im Spiel fordern wird oder eher so geht Richtung Forderung Empfehlungen einer verpflichtenden Altersverifikation.

00:40:35: Ich lehme tatsächlich Letzteres an, ich glaube nicht dass es da um eine Zahl gehen wird sondern auch um einen Hinwirken auf den europäischen Rechtsrahmen.

00:40:44: und alle weiteren Punkte die bei der JFMK jetzt besprochen wurden werden wir natürlich auch besprechen vermutlich in der nächsten Podcastfolge denn dann sind die Beschlüsse alle öffentlich veröffentlicht und wir wissen genau, was die Ministerin in der PK gesagt hat.

00:41:00: Aber es passt natürlich auch irgendwie zudem wie gerade auch die Sachverständigenkommission zu Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt gerade irgendwie ihre Ergebnisse präsentiert.

00:41:10: Und ich glaube das passt auch ganz gut in dieses Wahlkampfsetting zum jetzigen Zeitpunkt.

00:41:15: Bleibt uns auf jeden Fall gewogen – Wir müssen uns jetzt aber erst mal in Ruhe angucken bevor wir hier Dinge spoilern, die wir vielleicht einfach schon ganz geheim zugesteckt bekommen haben!

00:41:31: Wir wurden von mehreren Hörerinnen auf eine Meldung aufmerksam gemacht, die durch die Medien ging.

00:41:35: Die bundesweit größte Spezialklinik für suchterkrankte Jugendliche im Niedersächsischen Arnold wird Ende Juni geschlossen und statt neunzig Plätzen bundes weit gibt es dann nur noch dreißig wie wir finden.

00:41:47: ein Skandal.

00:41:49: Und da derzeit auch die große Gesundheitsreform von Ministerin Nina Waken diskutiert wird, wollen wir im Sommer oder Herbst eine ganze Folge zum Thema Kinder und Jugendgesundheit.

00:41:58: Auch in Licht dieser Reform machen und bitten euch noch um etwas Geduld!

00:42:10: Wir biegen ein ähnlich Schlusskurve und du hast es ganz am Anfang schon gesagt, die Fingstferien stehen an das Fingsfest und die nächsten zwei Wochen bis zur nächsten Folge.

00:42:18: was ist bei dir los Anna?

00:42:20: Schulferien spielen ja bekanntermaßen in meinem Leben eigentlich keine Rolle Aber ich mache Urlaub.

00:42:25: Ich werde nach Pfingsten für zwei Wochen so richtig Urlaub machen, ohne Laptop nur mit leichtem Gepäck und vor allen Dingen... Ich habe seit gestern Platinstatus bei der Bahn.

00:42:37: Yes!

00:42:38: Ja genau na ja also ich freue mich schon.

00:42:40: irgendwie ist es auch ein bisschen verrückt aber ich werde tatsächlich auch in meinem Urlaub mit dem ÖPNV in Italien unterwegs sein und freue mich da sehr drauf, aber die nächste Podcast-Folge nehmen wir trotzdem auf.

00:42:54: In meiner Abwesenheit schauen wir mal... Ich glaube ich bin dann von Palermo aus zugeschaltet, mögelt ins Internet uns gewogen sein!

00:43:01: Du hast es gesagt du machst auch eine Woche Urlaub.

00:43:03: wo geht's denn bei dir hin?

00:43:04: Ja für mich gehts in den Hartz Also fast ähnlich wie Italien.

00:43:13: Ich würde fast behaupten, du kommst mit dem ÖPNV angenehmer nach Italien als von Essen in den Harz.

00:43:19: Es sind nämlich auf jeden Fall fünf Umstiege und du musst irgendwie Bus und Straßen fahren und zwischendurch noch irgendeine andere Bahn fahren.

00:43:25: Das ist also spannend.

00:43:26: ein paar Tage im Harz Und wir haben jugendpolitische Gespräche mit Parteien zum Thema Jugendbildungsstätten.

00:43:31: Also Förderung und darauf noch mal Aufmerksam zu machen, dass das wichtige Orte sind.

00:43:35: die gehen ja leider an eine andere Stelle ein bisschen unter gerade in der Finanzierung und da wollen wir nochmal drauf aufmerksam machen.

00:43:42: Da bin ich sehr gespannt!

00:43:45: Ja, die nächste Folge Berufsjugendlich.

00:43:47: Folge zweiundsechzig ist es.

00:43:49: dann erscheint am achten Juni und wir freuen uns schon.

00:43:53: ganz erholt hoffe ich euch neue Themen, die aktuellsten Themen aus der Jugendpolitik präsentieren zu dürfen.

00:44:01: Und bis dahin kommentiert gerne auf Instagram, teilt unsere Posts, schickt uns nette Nachrichten... Ja, ich würde sagen wir freuen uns immer

00:44:10: darüber

00:44:11: wenn wir schöne Nachrichten bekommen weil sonst sendet man als Podcasterin auch immer so ein bisschen ins Leere.

00:44:15: eurer Rückmeldung, lasst unseren Herzen höher schlagen und empfehlt unseren Podcast.

00:44:20: gibt uns fünf Sterne auf der Plattform.

00:44:22: eure Wahl Passt wiederfurcht auf, genießt die Sonne.

00:44:26: Jetzt am Wochenende soll sehr richtig

00:44:28: warm werden!

00:44:28: Dreizig Grad?

00:44:29: Dreißig Grad!

00:44:31: Wir werden es auf jeden Fall genießen.

00:44:32: Bitte tut das auch und ich würde sagen

00:44:34: bis bald.

00:44:35: Tschüss!

00:44:43: Tschüssi!

00:44:55: Anna Gräbe und Jendrik Peters.

00:44:58: Berufsjugendlich ist eine unabhängige Eigenproduktion, und wir freuen uns über eure Abos- und Bewertungen auf Spotify, Apple, Podgy, Deezer – und überall dort wo es Podcast gibt!

00:45:09: Alle vierzehn Tage gibt es eine neue Folge.

00:45:13: Ihr findet uns auf Instagram unter etmedien.politik.partizipation und et.

00:45:20: erjendrik.

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